Fairer Einkauf und Genuss

Woran erkennt man fair gehandelte Waren? Das erfuhren die Erstklässler aus Garbeck am Montagvormittag im Rahmen eines Streifzuges durch ausgewählte Balver Geschäfte. Dort kauften sie für ein gemeinsames Frühstück in der Bücherei ein.

Balve /Garbeck -  Mit dem Einkauf fair gehandelte Produkte beschäftigten sich am Montag die 24 Erstklässler der katholischen Grundschule Drei Könige Garbeck.

Von Julius Kolossa

17 Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände standen auf der Liste, die die Kinder im Discounter Lidl, dem Lebensmittelmarkt Markant und der Bäckerei Tillmann einkaufen sollten, bevor in der Bücherei gefrühstückt werden konnte.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler das Thema „Fairer Handel“ mit ihren Lehrerinnen Sabine Jürgens und Dorothe Gastreich-Kneer im Unterricht durchgenommen hatten, wissen die Mädchen und Jungen jetzt, warum diese Produkte sich durch ein spezielles Siegel von anderen Produkten unterscheiden – und auch etwas teurer sind: „Diejenigen, die die Bananen ernten, kriegen dafür mehr Geld,“ erklärten die Kinder im Rahmen des Fototermins.

Ihre Liste hatten sie mit Hilfe der „Kleinen Einkaufshilfe“ erstellt. In dieser Broschüre hat der Fairtrade-Arbeitskreis gemeinsam mit der Dritten-Welt-Gruppe acht Geschäfte sowie die Öffentliche Bücherei Balve aufgelistet, die fair gehandelte Waren anbieten. Auch die jeweiligen „fairen“ Sortimente werden darin beschrieben.

Einkaufen wollten die Erstklässler Honig, Gummibärchen, Schokolade, Popcorn, Kakao, Bananen, Hustenbonbons, Schulhefte, Rosinen, Kaffee, Tee, Pfefferminzbonbons, Erdnüsse, Kekse, Orangensaft, Schokoriegel und getrocknete Früchte. „Diese Sachen kennen die Kinder. Jetzt machen sie sich in Balve auf die Suche, um ihre Einkäufe zu tätigen“, sagte Dorothe Gastreich-Kneer mit Blick auf die lange Liste.

Zwischendurch legten die Schüler eine Einkaufspause ein, um der Sparkasse einen Besuch abzustatten. Dort wird eine Ausstellung zum Thema „Fairtrade“ gezeigt (wir berichteten). Anschließend ging es ins nächste Geschäft. In der Bücherei fand schließlich ein gemeinsames Frühstück statt – ausschließlich mit Produkten aus fairem Handel. In diesem Rahmen konnten die Mädchen und Jungen schließlich eine erfreuliche Bilanz ziehen: „Fair schmeckt einfach gut.“

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