Evangelische Kirche: Bisher passt der Zeitplan

Presbyterin Jutta Wilmes (links) und Architektin Hedda Harendza präsentieren die neuen LED-Leuchten. - Fotos: Kolossa

Balve - Es hat sich viel bewegt in der Evangelischen Kirche, nachdem im Februar zunächst die Orgel als empfindlichstes Teil des Gesamtensembles zerlegt und sicher gelagert wurde.

Das provisorische Holzpodest vor dem Eingang zum Altarraum ist einem gegossenen Stahlbetonpodest gewichen, die Holzvertäfelungen an den Wänden wurden entfernt, der Raum nach oben durch den Abriss der Zwischendecke erweitert, außerdem der Steinfußboden im Mittelgang herausgestemmt.

Architektin Hedda Harendza erläuterte gestern die Baufortschritte und stellte dabei fest: „Wir befinden uns im Zeitrahmen.“ Dazu gehöre auch die Installation einer neuen Heizung mit Gasbrennwert-Therme und das Neuverlegen entsprechender Leitungen für die Heizkörper. Neue, dimmbare LED-Leuchten werden das Gotteshaus von der Decke her erleuchten, an den Seiten gibt es Licht, das nach oben und unten strahlt.

Auf der Empore, die auch als Kirchencafé genutzt werden soll, wurden die Stufen durch einen ebenen Fußboden ersetzt; und auch das Geländer soll ausgetauscht werden. Genaue Vorstellungen hat die Architektin über die Gestaltung des Fußbodens. Mit Natursteinen, die auch auf dem Altarpodest Verwendung finden sollen, soll der Mittelgang belegt werden. Das Eichenparkett, zurzeit schonend abgedeckt, wird laut Plan abgeschliffen und geölt, die Bänke in dunklen Farbtönen lackiert. Mit Jutta Wilmes, Presbyterin und Bauausschuss-Mitglied, beriet die Architektin auch darüber, dass die Wände „leicht und hell“ gestaltet werden, während Boden und Bänke dagegen „erdig und schwer“ wirken sollen. Letztere sollen eine Einheit mit den Deckenbalken bilden.

Zwölf Fachbetriebe sind mit den verschiedenen Gewerken beauftragt worden, bis auf das Orgelbaunternehmen sind alle aus der heimischen Region. Nach und nach nehme der Innenraum neue Gestalt an, stellt so Jutta Wilmes fest. Sie besucht die Baustelle regelmäßig und ist zufrieden mit dem Baufortschritt. Die Zwischenlösung, den Gemeindesaal für die Feier der Gottesdienste zu nutzen, sei sehr gelungen. Die zahlreichen Besucher lobten die im Obergeschoss des Gemeindehauses geschaffene Atmosphäre.

Dennoch freut sich Wilmes darauf, ab September die Gottesdienste wieder in der Kirche feiern zu können. Dieser Termin, der seit Beginn der Planungen angepeilt wurde, könne eingehalten werden, stellte die Architektin zuversichtlich fest.

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