Erster Bauabschnitt in der Sokola.de hat begonnen

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Klaus Schwartpaul (Bild) stellte, gemeinsam mit Achim Wachauf den Bauplan vor: Dieser sieht für den 1915 gebauten Schulteil einen Cafeteria-, Toiletten- und einen Seminarraum vor – alles barrierefrei.

Langenholthausen - Im ältesten Teil der ehemaligen Langenholthausener Grundschule findet seit vergangener Woche der erste Bauabschnitt statt.

Mit Vorschlaghammer und Bohrhammer waren zehn freiwillige Helfer dabei, den Innenteil zu entkernen. In diesem Zusammenhang wurde mit schwerem Gerät auch der alte Eingang am oberen Zugang wieder freigemacht. Durch die dort eingebaute Baustellentür fand der Abtransport statt. 

Innen ist Baustelle pur: Viele Durchbrüche zwischen den einstigen Klassenräumen, Toiletten, Lehrer- und auch Rektorzimmer sind geschaffen worden. Mit vereinten Kräften der Landjugend finden die Arbeiten ihre Fortsetzung. 

Die Mitglieder der Sokola.de helfen bei den Arbeiten.

Achim Wachauf und Klaus Schwartpaul stellten am Samstag den Bauplan vor, der in diesem 1915 gebauten Schulteil einen Cafeteria-, Toiletten- und einen Seminarraum vorsehen. Alles wird barrierefrei angelegt. „Es gibt noch viel zu tun“, weiß Klaus Schwartpaul. 

Noch sind die Mitglieder der Sokola.de unter sich beim Arbeiten. Gerne möchten sie auch Nicht-Vereinsmitglieder dafür begeistern, die Schule zu einem Generationentreffpunkt für ganz Langenholthausen umzugestalten. Dabei lassen sie nicht nach – auch diejenigen, die diesem Projekt nach wie vor skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen – vom Gegenteil überzeugen zu wollen.

Niemandem soll mit der Sokola.de als neuer Veranstaltungsort in Langenholthausen eine Einnahmequelle wegfallen. Vielmehr soll sie als Gemeinschaftsprojekt vom Dorf für das Dorf gesehen werden.

Eigenleistung und Förderungen 

Gebaut wird an jedem Freitag und Samstag. Alle Arbeiten, an denen sich auch Ernst-Reiner Schulte und Jörg Roland beteiligen, werden in einem Baubuch von Bauleiter Guido Grote festgehalten. Achim Wachauf: „Wir leisten diese Abriss- und Rohbauarbeiten im Rahmen der uns vorgegebenen Eigenleistungen.“ 

Von der Städebauförderung wird dies mit 700 000 Euro unterstützt, die Stadt Balve steuert 100 000 Euro bei. Mindestens weitere 100 000 Euro müssen von der Sokola.de einfließen. Die Eigenleistung wird verrechnet. 

Energetisch soll alles auf dem neuesten Stand sein – die Ehrenamtler wollen für die Zukunft gerüstet sein. Eventuell wird auch eine neue Pelletheizung eingebaut und eine Solaranlage installiert. „Das ist geplant“, sagte Achim Wachauf. „Wir werden sehen, was letztlich realisierbar sein wird.“

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