Drei Balver Stadtteile werden derzeit verschönert

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In Beckum wird derzeit eine einsturzgefährdete Stützmauer neu verputzt.

Balve - Einige Baustellen beherrschen derzeit das Stadtbild in Beckum, Garbeck und Volkringhausen. Über den Fortgang der Baumaßnahmen informierten die Facharbeiter bei Baustellenbesuchen.

Viel Handarbeit steckt in der etwa 30 Meter langen Stützmauer, die derzeit in Beckum saniert wird. Seit einer Woche ist ein Unternehmen aus Hüsten damit beschäftigt. Für die Arbeiten musste der Gehweg entlang der Arnsberger Straße – B 229 – auf der Seite der St.-Nikolaus-Kirche verkleinert werden.

Aus jeder einzelnen Fuge musste der alte Putz gekratzt werden – teilweise, so die Fachmänner, war nur noch wenig zwischen den Steinen, sodass auf Dauer die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet gewesen wäre.

Deshalb hat die Stadt Balve nach vorheriger Sichtung auch nicht allzu lange mit den Reparaturarbeiten gewartet, sondern in diesen Ferien damit beginnen lassen. Das Mauerwerk ist bereits mit einem Hochdruckreiniger gesäubert worden, jetzt muss neuer Putz in die Fugen.

Zwei Mann sind hiermit beschäftigt. „Nach dem Neuverfugen werden die Deckplatten abmontiert, neu eingeschalt und betoniert“, erklärten sie das weitere Vorgehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich noch vier Wochen in Anspruch nehmen.

In Volkringhausen ist jetzt der Dorfplatz eingezäunt: Seit Dienstag wird auf der Großbaustelle der Platz neugestaltet. Mit 370 000 Euro ist dieses das günstigste Projekt, welches im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes realisiert wird. Mit etwa drei Monaten Umbauzeit ist es zugleich das Projekt mit der kürzesten Bauzeit im Stadtgebiet.

Nach 40 Jahren soll der Dorfplatz, so wünschen es sich die Volkringhausener, umgestaltet werden. Dazu gehört, dass der Alte Weg – bisher erste Einfahrt aus Richtung Hönnetal nach rechts zur Schützenhalle und dem Glashüttenweg – zugemacht wird, sodass künftig nur noch die Zufahrt an der Bushaltestelle „Haus der Begegnung“ zur Verfügung stehen wird.

Der Bagger hat dort richtig zu tun, denn auch ein Wendehammer mit fünf Meter Durchmesser wird angelegt, die Bushaltestelle versetzt, und die Böschung entlang der Hönne wird abgeflacht. Für mehr Aufenthaltsqualität sollen Heckensegmente, zwei unterschiedlich große Begegnungsplätze, eine Rasenfläche und drei kleine Geysire sorgen.

Erlebbar soll die Hönne gemacht werden mit Steinen, Baumstämmen und dem Hönnebalkon, welcher zehn Meter lang und 3,60 Meter breit werden wird. Abgerundet wird das Gesamterscheinungsbild durch Leuchten, Bänke, Tische, Papierkörbe sowie Bäume und Sträucher entlang der Lärmschutzwand.

Eine übergroße Sitzbank soll auf einem der beiden Plätze, eine drehbare Bank auf dem anderen aufgestellt werden. Und der alte Springbrunnen wird einen neuen Standort erhalten.

Die Arbeiten an der Garbecker Grundschule schließlich gehen nach der Anbringung von Akustikdecken und neuen Waschnischen in den Klassenzimmern weiter. Zurzeit müssen die fünf aufgesetzten Steinreihen auf einer Wand vor dem Schulhof noch trocknen, bevor die Glaswand eingesetzt werden kann. Damit soll für die Schulkinder der Weg zu den Toiletten angenehmer werden.

Besser spielen können die Mädchen und Jungen auf dem neuen Spielgerät. Das alte aus Holz war in die Jahre gekommen und trotz regelmäßiger Unterhaltung des Fördervereins, der auch die Hackschnitzel als Untergrund auswechselte, inzwischen nicht mehr sicher genug. Eine Rutsche, zwei Türme, ein Kletternetz, eine Kletterwand, zwei Leitern: ab dem neuen Schuljahr steht eine neue Spiellandschaft an dieser Stelle.

Kunterbunt steht die modernisierte Version da. Sie erinnert auf den ersten Blick an ihren Vorgänger, hat dann aber drei Türme, mehr Klettermöglichkeiten durch Netze, Leiter und Wand besteht aus strapazierfähigem Kunststoff. Abgelöst wurde die alte Rutsche durch eine Röhrenrutsche.

Die Fördervereinsmitglieder, die sich der Gestaltung des Schulhofs verpflichtet sehen, haben viel Zeit investiert, um das alte Gerät abzubauen und auch den Untergrund zu entfernen. Sicher einbetoniert steht die neue Spiellandschaft da, deren Betreten aber vorerst noch verboten ist.

Noch ist das Gelände eine Baustelle: Der Untergrund für gefahrloses Spielen muss noch aufgetragen werden. Hohe Berge an Hackschnitzeln liegen dafür bereit, die in einem weiteren Arbeitseinsatz aufgetragen werden müssen.

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