Campus sorgt vor

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Dr. Andrea Dubiel gehört ganz neu zum Ärzteteam im Gesundheitscampus. Sie wird als Hausärztin wirken.

Balve - Das Amt des kaufmännischen Direktors des medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Gesundheitscampus geht von Wilfried Averhage auf Thorsten Roy über. 17 Jahre lang arbeiteten beide zusammen. Am Donnerstag stellte Averhage, der mit 63 Jahren im März in den Ruhestand geht, seinen 46-jährigen Nachfolger vor.

Roy kommt aus Lünen und ist seit acht Jahren kaufmännischer Leiter des Marienhospitals Werl. Jetzt übernimmt er zusätzlich das Katharinen-Hospital Unna. Zu diesem gehört auch das medizinische Versorgungszentrum St. Damian. Roy kündigte an, nun zunächst Systematik und Menschen kennenlernen zu wollen.

Sein Amtsvorgänger betonte, Roy übernehme ein Zentrum, welches gut aufgestellt sei. Nach der Schließung des St.-Marien-Hospitals sei schnell etwas Neues aufgebaut worden. Nach anfänglich fünf Mitarbeiterinnen für zwei Ärzte sei der Personalbestand inzwischen auf elf Beschäftigte für fünf Mediziner angestiegen.

Die Internisten Dr. Jürgen Schmitz und Dr. Hans Christoph Hautkappe waren die ersten, die die erste Etage des Campus bezogen. Inzwischen sind der Kardiologe Nafe Ashour und die Gastroenterologin Dr. Birgit Koberg dazugekommen.

Ganz neu im Team ist Dr. Andrea Dubiel. Sie arbeitete ab 1991 im Katharinen-Hospital als medizinisch-technische Angestellte und nahm 1997 ein Medizinstudium auf. Auf der Inneren Abteilung im Katharinen-Hospital war sie ab 2004 tätig.

„Der Einstieg war gut“, sagt sie. Ihr Terminkalender sei schon gut gefüllt. Es gelte nun, weiter Vertrauen zu den Patienten aufzubauen. Das Betriebsklima unter den Kollegen, so die junge Ärztin, sei hervorragend.

Dr. Dubiel soll demnächst als niedergelassene Hausärztin tätig sein, ein Prozess, der mit allen Balver Ärzten vorher abgesprochen worden sei. Averhage betonte, eine neue Kollegin störe bestehende Praxen nicht. Damit stellt sich das MVZ bereits auf die Zukunft ein. Immerhin sei Dr. Schmitz bereits 72 Jahre alt.

Balve sei, so Averhage, gut aufgestellt. Mit Blick auf das vor der Schließung stehende MVZ in Bad Fredeburg sagt er: „Nicht alle sind auf Dauer angelegt, aber wir können sagen, hier in der ländlichen Region macht es Sinn, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern.“ Das Engagement sei jedenfalls auf Dauer angelegt.

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