Beste Stimmung beim Festival der Liebe

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Das Publikum war am Samstag gemischten Alters – wenn die erste Veranstaltung des Festivals der Liebe in diesem Jahr auch nicht ausverkauft war – die Stimmung unter den Besuchern war gut.

Garbeck - Die „Air Amigo“ hob am Samstag in der Garbecker Schützenhalle pünktlich ab und erreichte schnell die vorgeschriebene Flughöhe in Richtung Festival der Liebe.

Die gut gelaunte Crew der 21 Musiker mit Ramona Pröpper, Alicia Kircher und Chefpilot Ingo Mettken hatte ebenso gut gelaunte Gäste an Bord, die den dabei von Anfang an eingeschlagenen Kurs mitgingen. Das Publikum dieser ersten von zwei Veranstaltungen war, ganz in der Tradition der vergangenen Jahre, gemischten Alters. 

Ingo Mettken nahm die reifere Generation mit einem Schmunzeln in die Pflicht, als die Handys, die natürlich auf Flugmodus gestellt werden mussten, in die Höhe gestreckt und romantisches Licht ausstrahlen sollten: „Ihr dürft natürlich auch die Tastenhandys dafür benutzen.“ 

Viel Platz zum Tanzen

Die Party war zwar nicht ganz ausverkauft, bot dafür aber genügend Platz zum Tanzen. Als Bordverpflegung gab es neben Brötchen mit Schnitzeln oder Frikadellen auch Käsespieße – zu trinken gab es den ganzen Flug über, neben Pils vom Fass, auch Cocktails. Pina Colada, Sex on the beach und Tequila Sunrise sorgten in den Longdrinkgläsern für Umdrehungen, ganz ohne Promille kam der Tropical Mystery aus. 

Beste Stimmung beim Festival der Liebe

Die Gäste wurden gut versorgt von den Amigos, und das dieses Mal in der Schützenhalle, die als Abflughalle gestaltet war. Check-In-Schalter, große Flugzeugmodelle, Videos und die auf Flughäfen üblichen Piktogramme für Toiletten und Ausgang gehörten mit dazu. Auf der Bühne wurden die Instrumente von Stewardessen und Stewards gespielt, die Sängerinnen Ramona und Alicia traten in frischem Rot auf und Pilot Ingo legte im Verlauf Jacke und auch Sonnenbrille ab, um den Kurs halten zu können.  Es war heiß geworden in der Halle.

Dekoration ist Handarbeit

Dafür hielt die Dekoration – seit 1998, dem ersten Festival der Liebe, von Volker Tandler erstellt. Etwa 200 Stunden steckt er jedes Jahr, von der Idee bis zur Umsetzung, da hinein. „Alles Handarbeit“, sagte er über das, was von ihm in 18 Jahren bei 36 Festivals geschaffen wurde. 

Allerdings – für die Ewigkeit ist es nicht: „Das Meiste wird anschließend entsorgt.“ So auch nach dem nächsten Samstag, wenn die – bereits ausverkaufte – zweite Veranstaltung des Jahres ihren Abschluss findet und aufgeräumt wird.

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