Begeistert von den Praktikumsstellen

Gilbert Krüdewagen kocht für sein Leben gerne – auch zuhause macht er das oft. - Foto: privat

Balve - Zwei Bausteine zur Berufsvorbereitung der Jugendlichen an der Balver Hauptschule sind das Praktikum in der neunten Klasse und die Veranstaltungsreihe „Experten in die Schule“ in den Zehner-Abschlussklassen.

Gemeinsam mit ihren knapp 40 Mitschülern schnupperten die beiden Jugendlichen Gilbert Krüdewagen aus der Klasse 9b und Lejla Berisha aus 9a zum ersten Mal Arbeitsluft in zwei heimischen Betrieben. Sie hatten sich für ihr Praktikum das Restaurant Habbel in Langenholthausen und die Seniorenwohnanlage St. Johannes in Balve ausgesucht. Mit großen Erwartungen, einer Portion Aufgeregtsein und ganz viel Neugierde begannen sie ihren ersten Arbeitstag.

Der knapp 15-jährige Gilbert war schon nach kurzer Zeit begeistert von seiner Praktikumsstelle. „Ich koche sehr gerne, ob es nun zu Hause oder im Hauswirtschaftsunterricht ist. Es macht mir einfach Spaß zu planen, einzukaufen und auch mal ein neues Rezept auszuprobieren. Meine Entscheidung, im Restaurant mein Praktikum zu machen, war genau die richtige.“

Die Arbeit in einer Küche sei abwechslungsreich. Und er könne nach kurzer Anleitung bereits sehr viel selbständig erledigen, lobt er sein Praktikum weiter. So könne er sich eine Lehre zum Koch auch gut vorstellen.

Die 17-jährige Lejla kommt ursprünglich aus Mazedonien. Vor anderthalb Jahren kam sie ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland. Mittlerweile spricht sie ganz gut Deutsch. Ihr großer Wunsch war es, in einem sozialen Beruf ein Praktikum zu machen. Mit ihrer Wahl, ihr Praktikum im Seniorenheim zu machen, ist sie nun auch sehr zufrieden.

Sie ist begeistert von den drei Praktikumswochen: „Mit den älteren Menschen zusammen zu sein und ihnen helfen zu können war schön und eine gute Erfahrung. Die Mitarbeiter haben mich alle toll unterstützt.“

Auszubildende der Firma Rickmeier kamen derweil in den Mathematikunterricht der 10. Klassen und berechneten mit den Schülern einige Werkstücke. Nebenbei erfuhren die Schüler, was in der Ausbildung – zum Beispiel zum Industrie- und Zerspanungsmechaniker – verlangt wird.

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