Balver Schützen rechnen ab: Umsatz und Stimmung passten

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Schatzmeister Tobias Klein präsentierte den Grünröcken Einnahmen, Ausgaben und weitere Schützenfestzahlen.

Balve - Während des Balver Schützenfestes wurde weniger Bier getrunken als im vergangenen Jahr. Kassenwart Tobias Keil legte im Rahmen der Abrechnung am Samstag die entsprechenden Zahlen vor:

184,3 Hektoliter flossen durch die Zapfhähne – und damit 10,4 Prozent weniger als 2015. Und doch liege die St. Sebastian-Schützenbruderschaft damit nach wie vor im Fünf-Jahres-Durchschnitt, führte er weiter aus.

An alkoholfreien Getränke wurden dagegen 29,5 Hektoliter und 2,2 Prozent mehr konsumiert. Insgesamt schenkten die Grünröcke 213,8 Hektoliter – das ist ein Minus von 8,5 Prozent – an die Schützenfestbesucher aus. 3212 Gläser gingen zu Bruch, somit nahm der Glasbruch um 0,3 Prozent ab. Insgesamt konnten 1252 Eintrittskarten verkauft werden; 420 im Vorverkauf und 832 an der Abendkasse.

Und letztendlich schloss das Schützenfest 2016 mit einem Gewinn in Höhe von circa 20 600 Euro ab. Tobias Klein berechnete diese Summe aus den Einnahmen in Höhe von 136 600 Euro und den Ausgaben, die sich auf 116 600 Euro belaufen hätten.

„Wir haben ein super Schützenfest gefeiert“, bilanzierte der kommissarische Vorsitzende Wilfried Schweitzer in der gut besuchten Höhle. Neben ihm auf der Bühne stand auch der Schützenkönig Torsten Niemann, der bekannte: „Ich bin stolz, Euer König zu sein.“ Bisher hätte er mit seiner Frau Sabine eine schöne Zeit erlebt; auf den weiteren Verlauf der Schützenfestsaison freue er sich sehr.

Der Regent saß mit dem geschäftsführenden Vorstand auch in der ersten Reihe bei der Messfeier, für die die Schützenbrüder durch die Stadt zur Höhle marschierten. Pfarrer Andreas Schulte, Präses der Schützenbruderschaft, zelebrierte den ebenfalls gut besuchten Gottesdienst, der von den Sängern des Männerchors 1874 Balve und dem Musikverein Balve mitgestaltet wurde. In diesem festlichen Rahmen standen erstmals Ehrungen des Kreisschützenbundes auf dem Programm. Kreisoberst Friedrich-Wilhelm Dönneweg und Amtsoberst Ferdi Schulte zeichneten Ralf Schneider und Udo Köster für jeweils 25-jährigen Einsatz für das Schützenwesen mit dem „Orden für hervorragende Verdienste“ aus. Ralf Schneider erhielt diesen für seinen aktiven Dienst zunächst als Fähnrich und zuletzt als Standartenoffizier; Udo Köster war erst Fähnrich, jetzt ist er Fahnenoffizier.

Den beiden Delegierten des Kreisschützenbundes Arnsberg gefiel dieser Rahmen sehr gut. Deshalb sei beschlossen worden, besondere Ehrungen auch demnächst wieder während der Abrechnungsversammlung im Felsendom vorzunehmen, erklärte Heinz Vogel, der kommissarischer Geschäftsführer der Balver Sebastian-Schützen und Geschäftsführer des Kreisschützenbundes Arnsberg.

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