Jahreshauptversammlung

Balver Fachhandel diskutiert über Verkehrskonzept

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Diese vier Mitglieder des Vorstands wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Balver Fachhandels am Donnerstagabend in ihren Ämtern bestätigt (von links): Beisitzer Rainer Tillmann, Kassenführer Dirk Hugenpoth, 1. Vorsitzender Rolf Biggemann und Beisitzer Markus Müller.

Balve - „Ich arbeite gerne in diesem wirklich tollen Team und die Zusammenarbeit macht mir sehr viel Spaß. Ich danke Euch allen für das mir entgegengesetzte Vertrauen“, bedankte sich Rolf Biggemann, 1. Vorsitzender des Balver Fachhandels. Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Haus Padberg wurde er in seinem Amt bestätigt und wiedergewählt.

Derzeit sind es 38 aktive Mitglieder im Verein. Der Kassenstand weise ein leichtes Defizit auf, das aber durch ein neues Konzept beim Weihnachtsmarkt – es wurden einige neue Hütten angeschafft – und die Ablösung eines Darlehens zurückzuführen sind. Somit ist der Verein laut Kassenführer Dirk Hugenpoth nun schuldenfrei.

Der Immobilienmakler Helmut Schäfer berichtete, dass es im Arbeitskreis Stadtentwicklung ein Leerstandsmanagment gebe und es sich einige Mitglieder zur Aufgabe gemacht hätten, die aktuellen Leerstände – derzeit sind es 14 – zu überprüfen.

Die Idee sei es, über ein Leerstandskataster die Bewohner darüber zu informieren, welche Ladenlokale frei stehen, um sie dann adäquat vermieten zu können. Man wolle zudem bei Vermietern anregen, einen einheitlichen Mietpreis zu überdenken, um sich so dem Wohnungsmietmarkt anzupassen.

Für reichlich Diskussionsstoff sorgte das Thema Verkehrskonzept. Daniel Pütz informierte die Versammlung darüber, dass der Fachhandel und die Stadtverwaltung eng miteinander verbunden seien und die Stadtverwaltung dem Fachhandel auch zuarbeite.

So wurden an einem Infoabend im März verschiedene Verkehrskonzepte zur Sprache gebracht, die die Stadt Balve betreffen. Darunter sei auch die Idee gewesen, die Bundesstraße in eine Kreisstraße umzuwidmen und die Bundesstraße hinter Balve herlaufen zu lassen – Richtung Garbeck.

Die Besucher der Versammlung waren sich aber einig: „Wir brauchen jedes Auto, das durch Balve hindurch fährt. Wenn die Bundesstraße verlegt wird, wird Balve unattraktiv.“ Man wolle seine Meinung offen äußern und sei gewillt, größere Unternehmen anzuschreiben, um diese mit ihren Läden nach Balve zu locken. Damit sei auch wieder ein Anreiz für Besucher gegeben, in Balve einzukaufen.

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