Wilhelm Rademacher gibt Amt als Oberst ab

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Noch-Oberst Wilhelm Rademacher (links) mit Noch-Schützenkönig Stefan Grote.

Balve - Zum letzten Mal hat Wilhelm Rademacher bei einem Balver Schützenfest als Oberst das Kommando. Nach 24 Jahren ist nach dem Schützenfest-Montag für ihn Schluss: „Ich gebe das Amt auf der nächsten Jahreshauptversammlung in jüngere Hände.“ Unserer Zeitung gab der Schützenbruder, der als Ritter ausgezeichnet wurde, einen Überblick zu seinen Dienstjahren bei der St. Sebastian-Schützenbruderschaft, die mit fünf Jahren als Fähnrich begannen. Dann wurde er von Josef Voss ein Jahr lang auf das Erbe von Anton Mertens als Oberst vorbereitet.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für mich, um aufzuhören“, ist er zufrieden mit seiner Entscheidung. Wilhelm Rademacher werde aber weiterhin als „praktizierender Schütze“ dabei sein: „Ich trete nur einen Schritt zurück.“ Beim „Happy Einkaufstag“ wurde ihm für seinen Einsatz gedankt, den Mike Kernig, Vorstand der Vereinigten Sparkasse, lobte: „Sie haben viel geleistet und hinterlassen große Fußspuren.“

Der St. Sebastian-Schützenbruderschaft liegt bereits die Bewerbung von Adjutant Andreas Fritz für das frei werdende Amt des neuen Oberst vor. Neuer Adjutant will Lutz Errulat. Als Ersatz-Adjutant kandidiert Stefan Grote. Dieser hat bereits erfolgreich seine ersten Reitstunden auf dem Hof Nölle in Werdohl absolviert, und soll in Ausnahmefällen für die Schützen tätig werden. „All dies sind bisher nur Bewerbungen“, stellte der Vorsitzende Engelbert Prinz von Croy fest. „Entschieden wird darüber von allen Mitgliedern auf unserer Jahreshauptversammlung.“

Vielleicht wird dann am Ehrentisch wieder Wilhelm Rademacher sitzen – dann aber als König. Er will am Montag auf jeden Fall um die Königswürde mitschießen, hat er vor dem Fest versichert. Aktuell stehen die Quoten für ihn sehr gut.

Stefan Grote wünscht ihm diesen Titel von ganzem Herzen, sind beide nicht nur in der 1. Kompanie, sondern auch noch gute Nachbarn: „Es wäre ein absolutes Highlight, wenn mein Freund Wilhelm unser neuer König würde.“

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