Hönne-Stadt bleibt vier weitere Jahre "Fairtrade-Stadt"

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Bürgermeister Hubertus Mühling (rechts) übergab an die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe in der Ratssitzung die neue Zertifizierungsurkunde. Balve, als Vorreiter im Kreis, bleibt damit bis mindestens 2020 eine „Fairtrade-Stadt“.

Balve - Erfreuliche Nachrichten gab es in der Ratssitzung im Balver Rathaus zu verkünden. So wurde die Hönne-Stadt, die sich seit Jahren im Bereich Fairtrade engagiert, neu zertifiziert und kann sich somit bis mindestens 2020 als „Fairtrade-Stadt“ bezeichnen.

Für weitere vier Jahre ist Balve wieder eine Fairtrade-Stadt. Die Re-Zertifizierungsurkunde übergab Bürgermeister Hubertus Mühling am Mittwoch in der Ratssitzung an Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe.

Dabei wies er auf den Gedanken des fairen Handelns hin, bei dem Balve mit der Zertifizierung vor zwei Jahren im Märkischen Kreis die Vorreiterrolle einnahm. Inzwischen sei Fairtrade im Märkischen Kreis etabliert, jetzt gelte es, diesen Prozess im privaten Umfeld und auch im Verein zu leben.

Mit dem Kauf fair gehandelter Waren, die entsprechend gekennzeichnet sind, werden die Lebensbedingungen der Produzenten und Erzeuger in den Herkunftsländern verbessert. Diese Gedanken stellte die Steuerungsgruppe, vertreten durch Sabine Storch-Fälsch, Birgit Schäfer, Andrea Schulte, Heinz Rapp und auch Hermann Krekeler, in ihrem Jahresrückblick vor.

In Ausstellungen wurde für Fairtrade geworben, ein Flyer über teilnehmende Betriebe erstellt, aber es gab auch Kaffeeverkostungen und für jeden Balver Sportverein einen fairen Fußball.

Leute noch mehr für Fairtrade sensibilisieren

Nicht ganz zufriedenstellend fiel aber das Fazit aus: Fairtrade sei noch nicht richtig im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen und präsent.

Hier sollten die Ratsmitglieder als Mandatsträger ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und sich hinter den fairen Gedanken des Konzeptes stellen.

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