Gute Noten für die Balver Realschule

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Nina Fröhling, die Leiterin der Balver Realschule.

Balve - Die Verantwortlichen an der Balver Realschule haben ihre Hausaufgaben gut gemacht. So lautet das Ergebnis einer erstmalig dort durchgeführten Untersuchung.

Johannes Schulte fasst im Ausschuss für Schule, Kultur, Soziales und Sport im Balver Rathaus das Ergebnis zusammen: „Die Qualitätsanalyse an der Realschule ist ein weiterer Grund für die Balver, ihre Kinder hier anzumelden." Für die Einrichtung war es die erste Bewährungsprobe seit der landesweiten Einführung des Verfahrens im Jahr 2006. Schulleiterin Nina Fröhling erläuterte die durchgeführte Analyse: „Wir sind gut und wir wollen gut bleiben“, sagte sie zum Ergebnis des Verfahrens, mit dem die schulische Arbeit überprüft wird. Gespräche mit Eltern, Schülern, Lehrern, dem Schulträger und dem nicht-schulischen Personal gehörten ebenso dazu wie Einblicke in Lehrpläne und Protokolle, außerdem 40 Unterrichtsbeobachtungen und ein Schulrundgang.

Keine Defizite gefunden

Von der Bewertungskommission sei die gute Ausstattung gelobt wurden, so Nina Fröhling. Gute Noten für Realschule Diese sei nicht an den Gymnasien in der Region zu finden. Insgesamt ist die Realschule in den wesentlichen Bereichen „gut“ bis „hervorragend und beispielhaft für andere Schulen“ aufgestellt. Nichts sei defizitär eingestuft worden.

Lob gab es von Heinrich Stüeken (UWG): „Hier sind die Lehrer auf die Schüler eingestellt“ und von Jörg Roland (CDU): „Wir können stolz darauf sein, dass Schule hier gelebt wird.“ Das Ergebnis der Analyse sei der beste Beweis dafür, dass die bisher getätigten Investitionen richtig gewesen seien. Und in diesem Zusammenhang herrschte bei allen Fraktionen im Rahmen der Haushaltsberatungen Einstimmigkeit, als Jörg Roland für die Christdemokraten den Antrag stellte, für die „Beschaffung von Medien“ weitere 20 000 Euro für Whiteboards zur Verfügung zu stellen. Jetzt beläuft sich der Medienetat auf 43 000 Euro. Acht Whiteboards gibt es bisher in der Realschule, drei in der Hauptschule.

Schwarze Null als Ziel bis zum Jahresende

Ein Plädoyer für die Kulturarbeit in Balve gab es in der Sitzung von der Vorsitzenden der Festspiele Balver Höhle, Uta Baumeister. Denn seit die Stadt vor vier Jahren die kulturelle Arbeit an den Festspielverein übertragen habe, sei viel passiert. Zur Zeit lastet noch ein Kredit in Höhe von 146 800 Euro auf dem 247 Mitglieder (darunter 120 Aktive und 68 im Festspielchor mit insgesamt 56 000 ehrenamtlich geleisteten Stunden) großen Verein, so dass angesichts dieses Schuldenbergs das 30-jährige Bestehen nicht groß gefeiert wurde. In diesem Jahr sei bisher ein negatives Ergebnis zu verzeichnen, stünden doch Einnahmen um die 214 000 Euro etwas höhere Ausgaben in Höhe von um die 216 000 Euro gegenüber. Uta Baumeister zeigte sich jedoch zuversichtlich, mit den Ergebnissen aus den gut besuchten „Nussknacker“-Aufführungen letztendlich doch noch eine schwarze Null in 2015 schreiben zu können. Und um weitere Einnahmen zu generieren, seien Anträge an verschiedene Gremien, so auch in Düsseldorf, gestellt worden.

Grundschul-Klassen sind gesichert

Auch über die Anmeldezahlen an den Grundschulen wurde in der Sitzung Bericht erstattet: 98 von 99 Erziehungsberechtigten haben bisher ihre Kinder an eine der drei Grundschulen angemeldet, berichtete Fachbereichsleiter Michael Bathe. In Balve werden 52 Schüler in die erste Klasse gehen (zweizügig), in Beckum 21 und in Garbeck 25. Vier Flüchtlingskinder gehen nach Balve, eins nach Beckum. „Die Klassenfrequenzen sind gesichert“, stellte Bathe fest.

Zu der Flüchtlingssituation in der Stadt stellte Ordnungsamtsleiter Marcus Kauke den aktuellen Stand dar: 231 Frauen, Kinder und Männer sind in Balve untergebracht. Mit 19 Neuzugängen, darunter auch Familien, sei bisher ein „Rekordwert“ erreicht worden. Inzwischen sei auch wieder die Murmke-Turnhalle bezogen worden. Weitere Details dazu werden in der Ratssitzung am 9. Dezember berichtet.

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