Viel Applaus zur Filmpremiere

Dieter Steinmann, Kompanieführer der Nette, und König Martin Schröder applaudierten allen voran, als die Zögermusikanten nach der Premiere im Thomas-Morus-Haus aufspielten. Es war ein rundum gelungener Abend! -  Foto: Hornemann

Altena - Es gibt nicht viele Worte, die das Altenaer Schützenfest beschreiben können. Deshalb hat Ehrenscheffe Klaus Knipping beim Schneiden des Schützenfestfilms 2015 auch weitgehend auf Sprachbeiträge verzichtet und in erster Linie die schönsten Eindrücke aus der Kränzebinder- und Schmückzeit in der Endfassung belassen. Die feierte am Samstag furiose Premiere im Thomas Morus Haus.

Über 200 Gäste nahmen an den mit Popcorn garnierten Tischen Platz, ließen sich von den Mühlendorfer Gastgebern das ein oder andere Kaltgetränk servieren und genossen einen besonderen Filmabend. Als Schmankerl im Vorprogramm: Eine 15-Minuten-Dokumentation des Schützenfests von 1953. Es war eine andere Zeit, eine andere Sprache, aber die Festabfolge selbst hat sich nicht verändert, erklärte Klaus Knipping.

100 Stunden hat er für die Sichtung und den Schnitt der Schützenfestzeit 2015 investiert. Lebhafte Impressionen aus den Kränzebinderlokalen, von den Wanderungen und Vorfesten waren eingefangen worden. Mützentaufen, Grünbinden, Adlertransport und die schützentypischen Gesänge - alles hat seinen Platz im Film gefunden. Umzüge in allen Varianten, die Ehrungsszenerie am Bungernplatz, das Königgschießen und die Proklamation weckten natürlich Erinnerungen beim Publikum.

„Die Schlussszene hat mir persönlich am besten Gefallen“, so Klaus Knipping. Sie zeigt König Martin Schröder, wie er vom feiernden Volk auf Händen durch das Zelt getragen wird.

Die Klänge der Blasmusik - sie werden in Altena schon jetzt vermisst. Das zeigte sich nach dem Abspann, als Hauptmann Klaus Hesse sich herzlich bei seinem Vorgänger Klaus Knipping bedankte und die Zögermusikanten begrüßte. Die brauchten keine drei Takte zu spielen - schon stand das Publikum geschlossen auf, um im Takt mitzuklatschen. Allen voran König Martin und sein Kompanieführer Dieter Steinmann. Beide waren verdächtig oft von der Kamera eingefangen worden in der Vorschützenfestzeit - die Nette war einfach bereit für eine Regentschaft.

Dort, und zwar im Apollo-Kino, hatten bisher die Schützenfestfilme Premiere gefeiert. „Die Vorführbedingungen sind dort natürlich besser, aber wir haben, um der Masse gerecht zu werden, eine gute Leinwand und einen hochwertigen Beamer besorgt“, so der Mühlendorfer Kompanieführer Bernd Vogel. Denkbar wäre, dass es im Herbst noch eine zweite öffentliche Vorführung gibt. Über den Vorstand der Friedrich-Wilhelmsgesellschaft wird allerdings auch an die ein oder andere Kopie zu kommen sein. Über 120 Minuten Material sind diesmal zusammengekommen.

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