Wunder des Lebens erfahren

KiTa-Kinder erleben das Schlüpfen von Küken

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Ottfried Ferber, Vorsitzender des Rasse- und Geflügelzuchtvereins Altena, besuchte jetzt die Kinder im Familienzentrum Altroggenrahmede.

Altena - Geflügelzüchter Ottfried Ferber war mit einem Schaubrüter zu Gast im Familienzentrum Altroggenrahmede der Johanniter.

„Oh, ist das flauschig. Tu ich dem Küken auch nicht weh? Ich hab Angst!“ – Linda, Amelie, Lennard und Vassily waren zwar ungemein neugierig, ja regelrecht aufgeregt, dann aber auch wieder ein bisschen zaghaft.

Zaghaft

Kein Wunder, wenn Zwei- bis Sechsjährige „das Wunder des Lebens erfahren“, wie Ottfried Ferber es formuliert. Der Vorsitzende des Rasse- und Geflügelzuchtvereins Altena war jetzt mit einem Schaubrüter und einer Brutmaschine zu Gast im Familienzentrum Altroggenrahmede. Odette Klenke, Leiterin der KiTa in Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., hatte den Mann eingeladen, um den Kleinen zu ermöglichen, Zeuge zu werden, wenn Küken aus den Eiern schlüpfen.

Aus den Eiern schlüpfen

 Mehr als 30 befruchtete Eier hatte Ferber mit Bedacht zuvor ausgesucht. Er legte sie nach und nach in den Brutkasten, damit die Küken auch erst im Laufe der Woche schlüpften. So gab es jeden Tag für die Jungen und Mädchen etwas zu sehen. Einige Male musste er die Eier in den Tagen sogar noch ganz bewusst drehen. Konstant zwischen 37,5 und 38 Grad Celsius betrug die Temperatur im Brutkasten - zum einen, damit sich die befruchteten Eier auch wirklich optimal entwickeln konnten, zum anderen, damit sich die Küken nach dem Schlüpfen auch wohl fühlten.

Kindergartenkinder begleiten das Schlüpfen von Küken

Wohlfühlen

Nach dem Schlüpfen, so erzählte Ferber, müssen die Küken mindestens für einen Tag im Brutkasten und danach zwei Tage in einem anderen Wärmekasten verbleiben. Nahrung benötigten die Tiere in dieser Zeit noch nicht. Sie hatten sich im Ei zuvor ausgiebig mit allen nötigen Nährstoffen versorgt. Höhepunkt eines jeden Tages war der Besuch von Ottfried Ferber. Denn er holte behutsam die kleinen Lebewesen aus dem Brutkasten und setzte sie auf seine Hand. „Die Kinder waren ganz wild darauf, die Tiere auch einmal selbst anzufassen“, erzählte Erzieherin Sandra Radziej.

Eier, Küken, Hühner

Familienzentrum-Chefin Odette Klenke beobachtete, dass die Kinder oft minutenlang vor dem Brutkasten saßen und gespannt warteten, wann das nächste Küken schlüpfte. Natürlich war die Aktion eingebunden in eine besondere pädagogische Reihe zum Thema Eier, Küken, Hühner und Geflügel. So standen den Jungen und Mädchen über den gesamten Zeitraum auch Bilderbücher zur Verfügung, die anschaulich schildern, wie in einem Hühnerei neues Leben entstehen kann.

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