Wolf lobt gute Zusammenarbeit mit der Stadt

Flüchtlinge: Sparkasse hat in Altena alles im Griff

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Altenas Marktleiter Holger Wolf (links) neben Sparkassen-Vorstand Kai Hagen.

Altena Auch wenn’s ums Geld geht, klappt die Versorgung der in Altena lebenden Flüchtlinge reibungslos.

Das berichtete am Freitag, 18. März,  Holger Wolf, Marktbereichsleiter der Sparkasse. Nach seiner Einschätzung haben nahezu alle Schutzsuchenden, die sich in Altena aufhalten, ein Konto bei diesem Geldinstitut. Die Kooperation zwischen Stadt und Sparkasse habe schon begonnen, bevor die Bankenaufsicht ihre Regeln für Flüchtlings-Konten veröffentlicht habe, erklärte Wolf gestern.

Bankenaufsicht

Seine Mitarbeiter hätten dazu eng mit Uwe Krischer und seinen Mitarbeitern zusammen gearbeitet, um die Identitäten der Kontoinhaber zu klären. Als im Oktober 100 Flüchtlinge auf einen Streich nach Altena kamen, schickte die Sparkasse zwei Mitarbeiter ins Rathaus, die dort die zur Kontoeröffnung erforderlichen Formalitäten erledigten. Die Flüchtlinge bekommen ein Basiskonto, das sich nicht überziehen lässt.

Basiskonto

Er könne überhaupt nichts Negatives über diesen neuen Kundenkreis und dessen Umgang mit Geld berichten, sagte Wolf. Sicher gebe es die ein oder andere Frage und auch mal Verständigungsprobleme – er habe aber Mitarbeiter, die sich in dieser Angelegenheit über das normale Maß hinaus engagierten. In anderen Städten erhalten die Asylbewerber Schecks, was sowohl für die Kommune als auch für die Geldinstitute einen erheblichen Mehraufwand bedeutet

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