ABG: Die größte Investition im Jahr 2015

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Altena - Der Bagger war schon da, etliche Kubikmeter Erdaushub sind abgefahren: An der Straße Am Lennestein hat die größte Investitionsmaßnahme der Baugesellschaft (ABG) in diesem Jahr begonnen.

620 000 Euro nimmt die ABG in die Hand, um ihren unterhalb des Krankenhauses gelegenen Wohnblock deutlich aufzuwerten. 32 Wohnungen gibt es dort, die alle erhalten einen zweiten Balkon und werden über außenliegende Aufzüge bequem zu erreichen sein – ein wichtiger Punkt für die Bewohner der vierstöckigen Häuser, die zum Teil schon nach deren Fertigstellung im Jahr 1966 dort einzogen und damit nicht mehr die Jüngsten sind.

Hinterm Haus barrierefrei

Den Bau eines barrierearmen Zugangs zu den Wohnungen erschwerte auch in diesem Fall die Topografie des Grundstücks. Es waren große Erdbewegungen erforderlich, um hinter den Häusern einen auch für Rollstuhlfahrer geeigneten Weg anzulegen. Nachdem dessen Trasse jetzt zu erkennen ist, folgt im nächsten Schritt der Bau einer Stützwand, die den Hang zur Steinstraße abfangen wird. Beim Bau der Aufzüge setzt die Baugesellschaft auf eine Lösung, die sich beim Umbau von Häusern im Mühlendorf und am Knerling bereits bewährt hat: Es werden Balkone angebaut, die dann mit Außenaufzügen zu erreichen sein werden.

Vier für acht

Vier Aufzüge werden gebraucht, jeder von ihnen erschließt acht Wohnungen. Die Fundamente sind schon fertig, Anfang Oktober soll mit den Stahlbauarbeiten begonnen werden. Jeder Aufzug erschließt acht Wohnungen. Die Balkone befinden sich vor den Küchen, deren Fenster zu Türen erweitert werden. In einigen Fällen stehen diesem Vorhaben Küchenmöbel- oder Zeilen der Mieter im Weg. Die erforderlichen Umbaumaßnahmen seien mit denen besprochen worden, eventuell anfallende Kosten trage die ABG, versicherte Jörg Hammerschmidt, der Architekt des Unternehmens.

Neues Dach und neuer Anstrich

In den 620 000 Euro nicht enthalten sind die Kosten für eine ebenfalls erforderliche Dachsanierung und für den neuen Außenanstrich, den der Wohnblock erhalten wird. Maßnahmen zur Wärmedämmung sind nicht vorgesehen – Balkone und Aufzüge seien aber so geplant, dass Maßnahmen zur Energieeinsparung später jederzeit möglich seien. Einziger Wermutstropfen: Bis in die Keller reichen die Aufzüge nicht.

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