Richtig viele Stromkabel an der Wixbergstraße

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So viele Kabel in so einer kleinen Straße: Für die Stromverteilung spielt die Wixbergstraße eine wichtige Rolle.

Altena - Wasser und Abwasser, Telefon, Gas und Strom – fünf Leitungen liegen im Normalfall in einer Straße. An der eher unscheinbaren Wixbergstraße sieht das etwas anders aus. Die ist unter dem Asphalt eine regelrechte Kabelautobahn.

Das liegt natürlich am nahegelegenen Mark-E-Umspannwerk im Kleff. Von dort aus gehen etliche Erdkabel in alle Richtungen – eins sogar in Richtung Ihmert, weil die dortige EVI ihren Strom ebenfalls über Altena bezieht.

Im Normalfall sieht man nicht, was im Untergrund so los ist. Dieser Tage begannen allerdings die Vorarbeiten für den Bau eines Regenrückhaltebeckens im Bereich vor dem ehemaligen Kölschen Joe – und dafür muss natürlich die Straße aufgebaggert werden. Das ging angesichts der Kabelfülle am Donnerstag prompt schief: Der Baggerfahrer traf eines der Kabel, ein – zum Glück nur kurzer – Stromausfall war die Folge.

Für den Bau des Rückhaltebeckens muss ein Teil der Stromkabel verlegt werden – eine recht aufwändige Sache. Die Kosten trägt die Mark-E. Im Konzessionsvertrag, der die Benutzung der Straßen durch Energieversorger regelt, ist eine so genannte „Kostenfolgepflicht“ festgelegt. Das bedeutet, dass die Konzessionsnehmer verpflichtet sind, ihre Leitungen auf eigene Kosten umzulegen, wenn sie anderen Baumaßnahmen im Wege sind.

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