Wissen wieder auffrischen

DRK-Kurs: Auch im Alter wirksam helfen

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DRK-Ausbilder Sven Wienciers im Gespräch mit Kurs-Teilnehmerinnen. Er hält einen Defibrillator in der Hand, der auch in Altena zum Beispiel im Burgaufzug vorhanden ist.

Altena - „Das höre ich immer wieder!“, sagt Sven Wienciers vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und fügt an: „Macht aber nichts. Wissen wieder aufzufrischen, auch das ist heute Sinn unseres Lehrgangs.“

Der DRK-Beauftragte für Erste-Hilfe-Maßnahmen führte bereits das zweite Mal im Fritz-Berg-Haus einen sogenannten „Erste-Hilfe-Kurs für Senioren“ durch. Und gleich zum Start hatte eine Frau aus dem leider „überschaubaren Teilnehmerkreis“ angemerkt, „zuletzt hatte ich mit Erster Hilfe vor der Führerscheinprüfung zu tun.“  Wienciers ließ seine Kursteilnehmer am Mittwoch „nicht auf Puppen drücken“ oder legte „Tücher über den Gummimund“ eines Dummies:

Grundlagen

„Mir kommt es darauf an, noch einmal die Grundlagen und Grundzüge der Ersten Hilfe zu Hause, im öffentlichen Raum, eben überall, darzustellen.

An Hand vieler Folien, die er an die Wand projizierte, aber mehr noch durch Erklären, Nachfragen und Diskussion, baute er in allererste Linie Hemmungen ab. Dazu gehörten „einfache“ Themen wie das Absetzen eines Notrufs oder eine erste Wundversorgung, etwa wenn sich jemand mit dem Küchenmesserchen geschnitten hat. Wienciers hatte auch einen Defibrillator mitgebracht, der bei Herzstillstand eingesetzt wird und sich durch seine Kommandos jedem Benutzer erklärt. Kommende Woche kommt Wienciers noch einmal zurück ins Fritz-Berg-Haus.

Wiederbelebung

Dann geht es um Wiederbelebung, altersbedingte Notfälle wie Sturzverletzungen, Schlaganfall- und Herzinfarkt-Anzeichen oder Zuckerschocks. „Ich habe gelernt, nicht wegzusehen, mich einfach zu trauen“, sagte eine Seniorin. „Ich glaube, das ist schon eine ganze Menge.“

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