wire: So viele waren es noch nie

18 Altenaer Firmen auf der Drahtmesse

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Auch seit vielen Jahren auf der Messe: Ulrike Betzler-Hüttemeister mit ihrem Team.

Altena - Die wire feiert ein kleines Jubiläum: Sie findet in diesem Jahr zum 15. Mal in Düsseldorf statt.

Spätestens mit dem Umzug an den Rhein avancierte sie zur wichtigsten Leitmesse der Altenaer Drahtindustrie. Die größeren Firmen waren von Anfang an in Düsseldorf dabei, wenig später folgten auch die anderen. Vorläufer gab es zuerst in London und dann in Basel. Für die erste „wire steel exhibition“ 1967 in London wurden gerade mal 2400 Quadratmeter Standfläche verkauft. Zum Vergleich: Wenn die wire 2016 am 4. April ihre Pforten öfffnet, dann sind knapp 60 000 Quadratmeter Fläche belegt.

60 000 Quadratmeter Fläche

Über 1300 Aussteller aus 53 Ländern werden dabei sein. Nicht nur Drahthersteller kommen nach Düsseldorf, sondern auch Weiterverarbeiter und Zulieferer wie zum Beispiel die Hersteller von Drahtzieh- und anderen Spezialmaschinen. Darin bestehe der große Vorteil der Drahtmesse, betonen nahezu alle Altenaer Unternehmen: Kunden, Lieferanten – auf der Drahtmesse treffe man nahezu jeden, der in der Branche wichtig sei. Kontaktpflege ist das wichtigste Stichwort, Verkäufe direkt vor Ort sind selten. Zurzeit läuft es gut in der Drahtindustrie, dementsprechend zuversichtlich fahren die Firmen nach Düsseldorf. 18 Betriebe aus Altena listet der Messekatalog in diesem Jahr auf – darunter erstmals auch die Firma Maschinenbau Schmale aus Dahle. Als Mitaussteller haben die Hersteller von nach Kundenwunsch konfigurierten Spezialmaschinen schon wire-Erfahrungen sammeln können und bauen ihre Präsenz nach guten Erfahrungen in der Vergangenheit jetzt weiter aus.

Erfahrungen in der Vergangenheit

Eine Hand voll kleinerer Altenaer Firmen nutzt auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich auf dem Gemeinschaftsstand des Netzwerks Draht zu präsentieren. Dessen Geschäftsführer Stefan Szkudlapski hat sich für dieses Jahr etwas Neues einfallen lassen: Er lädt zu einem Gespräch zwischen Drahtunternehmern und Politikern ein. Es beginnt am Dienstag, 5. April, um 11 Uhr in der Kurt-Schoop-Lounge der Messe Düsseldorf. Als Gesprächspartner eingeladen sind zwei Bundestagsabgeordnete und etwa ein halbes Dutzend Unternehmer aus der Drahtindustrie. Themen sollen aktuelle Entwicklungen zum Beispiel in der Stahlindustrie, bei der Rohstoffversorgung, und in der Energiepolitik und natürlich deren Auswirkungen auf die produzierende Industrie sein.

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