Es wird ein langer Weg - 80 Plätze sollen es werden

Pflegeheim St. Vinzenz unter neuer Leitung

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St. Vinzenz-Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Kaufmann (hinten) mit dem neuen und alten Führungsteam des Pflegeheims St. Vinzenz: Die neue Pflegedienstleitung Manuela Wilke neben ihrer kommissarischen Vorgängerin Elke Reperich und Gesamt-Einrichtungsleiterin Marita Sievers. Ganz rechts Kaplan Levent, Mitglied der Geschäftsleitung des Hauses.

Altena - Manuela Wilke hat jetzt die Pflegedienstleitung im St. Vinzenz-Pflegeheim übernommen. Sie folgt Elke Reperich, die ab Januar 2016 die 45-Plätze-Einrichtung nach dem Ausscheiden der bisherigen Leitungskraft kommissarisch geführt hat.

„Wir sind auf einem guten Weg. Unser Ziel ist eine grundsolide, saubere und schöne Altenarbeit zu leisten“, sagt Michael Kaufmann, Geschäftsführer des Krankenhauses und des angegliederten Pflegeheimes. Die Gesamt-Einrichtungsleitung des Pflegeheimes hat Marita Sievers inne, die auch dem Plettenberger Heim in dieser Funktion vorsteht. Manuela Wilke stammt gebürtig aus Hagen und wohnt heute in Wetter. Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern ist 60 Jahre alt und ein bekennender Teamplayer. Sport, Handarbeiten und Tiere seien ihren Hobbies, sagt die ausgebildete Krankenschwester, die in ihrem Metier seit Jahren zu Hause ist. Über einen Kontakt zu Marita Sievers kam der Wechsel an die Lenne zustande. Sowohl Kaufmann als auch Sievers sowie Wilke streben einen Ausbau des Pflegeheimes auf bis zu 80 Plätze an.

Bis zu 80 Pflegeplätze

 „Das geschieht natürlich nicht morgen“, so Kaufmann. „Aber der Kreis habe seine grundsätzliche Zustimmung zu diesen Plänen bereits mündlich gegeben.“ Jetzt warte man auf die schriftliche Bestätigung. Ausgeweitet werden soll das Pflegeheim in der zweiten Etage, was natürlich auch mit umfangreichen Umgestaltungen und Umbauten einher gehen muss. An der künftigen Ausrichtung der Einrichtung möchte man sich an den Standard des Plettenberger Pflegeheimes anlehnen. „Man kann niemals Konzepte einfach übernehmen.

Konzept neu entwickeln

Aber dort sind wir in vielen Bereichen zertifiziert. Die Pflege hat dort einen überaus hohen Qualitätsstandard. Den wollen wir auch in Altena haben“, so Kaufmann. Plettenberg selbst verfügt bereits über 80 Plätze. In Altena stehen zurzeit rund 45 Pflegekräfte (inclusive der Teilzeitkräfte) für die Bewohner bereit. „Das Team ist gut, qualifiziert und hochmotiviert“, sparten sowohl Kaufmann als auch die scheidende kommissarische Chefin, Schwester Elke Reperich, nicht mit Komplimenten und Anerkennung. Geht alles nach Plan, könnte bereits Ende 2017 eine Pflegekopfzahl von etwas über 60 Personen in Altena erreicht werden.

Kreative Aufgabe

 Kaufmann bezeichnete den neuen Job der Pflegedienstleiterin „als kreative Aufgabe, weil es sich um eine Aufbaugeschichte handelt“. Im Bereich des Pflegeheimes „sind wir auf dem Weg. Der ist nicht einfach und lange nicht fertig. Aber wir werden ihn mit Elan und Erfolg angehen.“

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