Windkraftgegner machen Samstag, 16. Januar, mobil

Protest: Lichteraktion auf dem Kohlberg

Rettet den Kohlberg - dieser Button spricht für sich.

Altena - Egal, wie das Wetter auch wird: Am Samstag, 16. Januar, will die Bürgerinitiative „Rettet den Kohlberg“ auf dem Kohlberg (SGV-Ehrenmal) ein kraftvolles Zeichen setzen.

Dr. Frank Hoffmann, Vorsitzender der Bürgerinitiative, hat den offiziellen Beginn der Veranstaltung auf 15.30 Uhr am SGV-Ehrenmal auf dem Kohlberg terminiert. Bis gegen 16.45 Uhr wird es dann zwei, drei kurze Ansprachen an die, so hoffen die Windkraftgegner, „möglichst große Gruppe von Bürgern, die ein Zeichen gegen den Industriewindpark setzen wollen“, geben. Musikalisch begleitet wird der Auftakt durch den Musiker Frank Neuhaus. Auch für Verpflegung mit warmen Speisen, Kuchen und Getränken ist gesorgt. Das übernimmt das THW Altena. Das Motto des samstags ist: „Wir leuchten der Windindustrie heim“. Deshalb wird unter Leitung von Dr. Frank Hoffmann und seinem Vorstandsteam der Aufbau und die Platzierung der Lichterketten vor Ort organisiert werden. Auf zwei Wegen marschieren die Teilnehmer in die Nähe des Waldfriedhofes. Höhepunkt hier: Die Windkraftgegner lassen einen angeleuchteten Ballon in den winterlichen Himmel steigen. Hoffmann erklärend: „Dieses Gebiet, in dem das geplante Windrad Nr. 3 stehen soll, ist ausgewählt worden, weil dort auch die Lichter am Boden von der Stadt Neuenrade aus gut sichtbar sind. Bei richtig schlechtem Wetter kann es eventuell zu Abweichungen von der Planung kommen.“

Weil der Parkraum am Kohlberg begrenzt ist, bieten sich die Bildung von Fahrgemeinschaften oder Gruppen, die zu Fuß gehen wollen, an. Allerdings darf zusätzlich der Parkplatz gegenüber der Einfahrt zum Kohlberghaus benutzt werden. Von dort führt ein recht kurzer Fußweg Richtung Ehrenmal. Hoffmann abschließend: „Regenerative Energieerzeugung ist wichtig und richtig, aber sie gehört nicht mitten in ein Naherholungsgebiet mit jahrzehntelanger Tradition. Und es sind Mindestabstände von Wohngebieten einzuhalten, die gesundheitliche Schädigungen vom Menschen ausschließen.“

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