Altenaer Chöre bestechen mit bezaubernden Arrangements

Der Chor der neuapostolischen Gemeinde präsentierte Arrangements, die Chorleiter Jürgen Knuth auf ihn abgestimmt hatte.

Altena - Auch die letzte Ecke des Kirchenschiffs von St. Matthäus wurde zum Lauschen genutzt, als am Samstag die Altenaer Chöre und das Altenaer Blasorchester zu ihrem traditionellen Adventskonzert einluden. Der Ausweichveranstaltungsort trumpfte mit akustisch reizvoller Kulisse auf. Nach anderthalb Stunden trat das Publikum beseelt die Heimreise an.

Momente wie diese werden in der Vorweihnachtszeit gebraucht. Das betonte Pfarrer Ulrich Schmalenbach in seiner Begrüßungsansprache und das Altenaer Blasorchester hatte mit einer kirchenmusikalischen Komposition Bachs die passenden Töne zur inneren Einkehr gewählt. Nach dem Arioso trat der Evingser Frauenchor in den Altarraum, der unter anderem den Märchenfilm-Klassiker „Weihnacht frohe Weihnacht“ anstimmte und die Zuhörer in Kindheitstage zurück entführte, in denen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ verzückte.

Melodien mit Wiedererkennungswert hatte auch Alfia Möllmann mit den Mitgliedern der Chorgemeinschaft MGV Evingsen/Liederkranz/Wiblingwerde einstudiert. Miteinstimmen war ausdrücklich erlaubt, als „Leise rieselt der Schnee“ und „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ ertönten. Nach einem Beitrag von Ulrich Schmalenbach waren ohnehin alle Anwesenden gefragt: „Tochter Zion“ zählte zu den Stücken, die das Blasorchester mit Publikum intonieren wollte.

Arrangements, die Chorleiter Jürgen Knuth extra für die Stimmen der Männer und Frauen im Chor der neuapostolischen Kirche geschaffen hatte, wussten im Anschluss zu begeistern: „Fröhlich soll mein Herze springen“, „Grau in grau der Winter“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“ waren so bislang noch nicht intoniert worden.

Mit Pauken und Trompeten rief das Blasorchester es schließlich heraus: „Wir freuen uns auf Weihnachten!“, gefolgt von einem bunten Medley. Bevor die Bläser das Konzert mit der kraftvollen Petersburger Schlittenfahrt schlossen und das Publikum zu „O du fröhliche“ begleitete, traten die Paul-Gerhardt-Kantorei und die Klingende Runde auf: Die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Anja Sackenheim hatten das „Licht der Weihnachtszeit“ mitgebracht. Und auch Elke Hermens hatte sich für dieses hoffnungsvolle Symbol entschieden und mit den Frauen unter anderem Mozarts „Brennende Lichter“ einstudiert. Ein rundum gelungener Nachmittag.

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