Krankenhaus auf einem guten Weg

Thomas Roberg, Wilfried Ramsbott, Helmut Mahr und Dirk Wiese (v.l.). Viele, viele Jahre hat Ramsbott den Förderverein des St. Vinzenz-Krankenhauses mit viel Herzblut und Erfolg geführt. -  Foto: Hornemann

Altena - Helmut Mahr leitet seit Mittwoch die Geschicke des Fördervereins St. Vinzenz. Wilfried Ramsbott hat das Amt des ersten Vorsitzenden vertrauensvoll in die Hände seines Nachfolgers gelegt: „Als langjähriger Oberarzt in der Inneren Abteilung weiß er sehr gut, was das Krankenhaus braucht!” so Ramsbott.

Das sahen auch die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung so und wählten Mahr einstimmig.

Eine Amtshandlung muss Wilfried Ramsbott noch vollziehen: Der Förderverein hat eine Satzungsänderung beschlossen, die einen zweiten stellvertretenden Vorsitzenden im Vorstand vorsieht. Zur Unterschrift bei Rechtsanwalt Thomas Steinigeweg wird Ramsbott noch kommen – dann ist er aus der Vorstandsarbeit entpflichtet. Der scheidende Vorsitzende zog ein positives Fazit aus seiner Zeit im Vorstand. „,Auch in ganz schwierigen Situationen wie im Jahr 2011 haben wir zusammengehalten.”

Auch Dr. Gerhard Erning, der den Förderverein 1998 gegründet hatte, war ihm stets eine Stütze. 2014 ist er verstorben. „Seinen Weg wollen wir weitergehen”, so Ramsbott.

Mit Thomas Roberg ist ein weiteres Mitglied aus der aktiv im Krankenhaus mitwirkenden St. Vinzenz-Familie in den Vorstand gewählt worden. Roberg ist neben Dr. Andreas Hollstein stellvertretender Vorsitzender. Frank Merse bleibt Schatzmeister und auch Ingeborg Becker und Dirk Mertens behalten ihre Beisitzerposten.

Gut besuchte Veranstaltungen und Investitionen ins Krankenhaus stehen in der Jahresbilanz des Fördervereins. Er bezuschusste einen Transportstuhl, die Bepflanzung der Grünanlagen ums Haus und einen Notfallrucksack.

Weil die vom Förderverein angebotenen Vorträge ein Publikumsmagnet sind, wird diese Reihe in 2015 fortgesetzt. Am 14. April referiert Dr. Matthias Giesel zum Thema „Chronischer Schmerz” in der Burg Holtzbrinck. Mit einem noch nicht bekannten Vortragsthema wird am 11. Juni Dr. Dirk Ernst dort zu Gast sein. Fest gebucht ist Jens Linderhaus für die Herzwoche. Er gibt in diesen Tagen seine Funktion als ärztlicher Direktor an Dr. Matthias Giesel ab, wie St. Vinzenz-Geschäftsführer Dirk Wiese den Teilnehmern der Jahreshauptversammlung berichtete.

Seine Jahresbilanz fiel weitgehend positiv aus: Aktuell sei mit einer Verringerung des Krankenhaus-Defizits zu rechnen, endgültige Zahlen werden in wenigen Tagen veröffentlicht. 2014 konnten 100 Patienten mehr behandelt werden, als im Vorjahr. Wirtschaftlich entscheidend könnten die neu etablierten Schmerz- und Palliativbereiche des Hauses werden. Gestärkt wurden die bereits bestehenden Bereiche Endoprothetik, Alterschirurgie und die Belegszeiten der HNO-Ärzte. „Wir haben Alleinstellungsmerkmale geschaffen und bauen nun ein Netzwerk auf, damit unsere Angebote angenommen werden”, so Dirk Wiese.

Wilfried Ramsbott und Helmut Mahr sprach der Geschäftsführer seinen Dank aus. Förderverein, Krankenhaus und Pflegeheim sind nun auch optisch eine Einheit: Sie teilen sich seit neustem ein gemeinsames Logo. - Von Ina Hornemann

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