Trotzdem von Wassermangel keine Spur

Es tröpfelt nur in die Fuelbecke

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Der schmale, braune Streifen am Ufer zeigt, dass der Wasserstand der Talsperre etwas unter dem üblichen Niveau liegt. Die Trinkwasserversorgung bleibt trotzdem gewährleistet.

Altena - Üblicherweise werden Pegeldaten in Kubikmeter pro Sekunde angegeben – im Fall der Fuelbecke kämen dabei im Moment aber ziemlich viele Nullen raus.

Gerade mal 3,3 Liter Wasser bringt der Rosmarter Bach derzeit pro Sekunde in die Talsperre – „das sind etwa acht Prozent des Winterzulaufs an gleicher Stelle“, weiß Ralf Berlet, der technische Leiter der Stadtwerke.

Pro Stunde fließen 12 Kubikmeter Wasser in die Sperre. Entnommen werden sehr viel mehr: Neben einer geringen Mindestwasserabgabe in das Bachbett der Fuelbecke gehen stündlich rund 75 Kubikmeter in die Trinkwasseraufbereitung. Trotzdem ist die Sperre noch gut gefüllt. Aktuell verrät ein brauner Streifen an den Ufern, dass der Pegel etwa 1,40 Meter unterhalb des so genante Stauziels liegt.

Nach Angaben Berlets sinkt der Wasserspiegel der Talsperre täglich um zwei bis drei Zentimeter am Tag - die Trinkwasserversorgung ist also gewährleistet. Der Großteil des Wassers der Lenne stammt in diesen trockenen Tagen aus der Biggetalsperre. Sie gab am Dienstagmorgen 19 Kubikmeter Wasser pro Sekunde ab, der Zufluss betrug gerade mal 0,5 Kubikmeter, Die Bigge ist noch zu knapp 80 Prozent gefüllt.

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