Über 90 Prozent stimmen für die Evingserin

Voßbeck-Kayser kandidiert erneut

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Der Kreisvorsitzende Thorsten Schick war natürlich der erste, der Christel Voßbeck-Kayser gratulierte.

Altena - Am Mittwoch Abend wählte die CDU im Märkischen Kreis ihre Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser mehrheitlich zur Kandidatin für die kommende Bundestagswahl. Jubel brandete auf, als CDU-Kreisvorsitzender Thorsten Schick (MdL) das Ergebnis verkündete. 

Über 90 Prozent der 136 Stimmberechtigten CDUler wählten die Altenaerin bei der Wahlkreismitgliederversammlung in Iserlohn zur CDU-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Märkischer Kreis 2. „Christel ist eine extrem engagierte Wahlkreisabgeordnete, die sich innerhalb von kurzer Zeit ein großes Standing in Berlin erarbeitet hat“, sagte Schick im Gespräch mit dem AK. 

Der Kreisvorstand hatte Voßbeck-Kayser im Vorfeld vorgeschlagen, Gegenkandidaten gab es keine. In ihrer Vorstellung verwies Christel Voßbeck-Kayser auf die noch laufende Legislaturperiode. „Es waren drei erfolgreiche Jahre für Deutschland“, so die Bundestagsabgeordnete. Damit spricht sie beispielsweise die „gelebte Generationengerechtigkeit“, Investitionen und vor allem „die schwarze Null“ an. 

Breitbandausbau weiter vorangetrieben

Aber auch in ihrem Wahlkreis könne man die Erfolge sehen. Sie habe viel dafür getan, dass der Breitbandausbau weiter vorangetrieben werde. Außerdem habe sie sich bemüht, den Menschen vor Ort die Arbeit des Parlamentes näher zu bringen. Im Laufe der vergangenen drei Jahre seien über 2000 Besucher aus dem Kreis bei ihr in Berlin gewesen.

 Für den Wahlkampf und die kommende Legislaturperiode habe sie sich vor allem zwei Themen auf die Fahne geschrieben: Innere und äußere Sicherheit sowie Wirtschaft. Bei letzterer gehe es vor allem darum, die Digitalisierung noch weiter voran zu treibe. „Ich werde alles dafür geben, dass Städte und Gemeinden aus meinem Wahlkreis mit weiteren Förderprogrammen bedacht werden“, versprach Voßbeck-Kayser ihren Parteifreunden. 

„Ich will für uns das Direktmandat holen“

Sich selbst bezeichnet die 55-Jährige als Wahlkreisabgeordnete mit Leib und Seele. Ihr Ziel für 2017 hat sie bereits am Mittwochabend klar definiert: „Ich will für uns das Direktmandat holen“, versprach sie den Mitgliedern. Bei der Wahl im Jahr 2013 lag sie wenige Stimmen hinter der SPD-Kandidatin Dagmar Freitag. - Maren Christoffer

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