Vollstreckung des Femegerichtsurteils

Ekel-Prüfungen à la Dschungelcamp für Evingsens Handballer

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Passend zum Motto der Verurteilung kamen viele Besucher im Ranger-Outfit zum Schützenplatz, um bei tropischen Temperaturen und kühlen Getränken eine tolle Dschungelparty zu feiern.

Altena - Es war wie im wirklich wahren Dschungelcamp: Die Live-Cam filmte die Bewohner, es gab Ekel-Prüfungen und bissige Kommentare, selbst Dr. Bob war vor Ort auf dem Evingser Schützenplatz.

Die hohen Richter des Femegerichts der Evingser Schützen stellten fest: Die Delinquenten können nicht nur Handball spielen und feiern, bis der Arzt kommt, sie sind auch in der Lage, eine Party der Superlative auszurichten.

Keine Kosten und Mühen gescheut hatte die 1. Herrenmannschaft der TS Evingsen bei der Vollstreckung des Femegerichtsurteils: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, war das Motto der Dschungelparty. Dazu hatten sie den Schützenplatz in den australischen Busch verwandelt.

Die Richter wurden von Küntrop aus eingeflogen, vor der Landung auf dem Hegenscheid konnten sie einen Blick von oben ins Camp werfen. Dort, etwas abseits gelegen, hatten die renitenten Handballer ihr Lager aufgebaut, stilecht mit Lagerfeuer, Hängematten und „Teich“, ständig beobachtet von der Kamera, die die Bilder auf die Leinwand auf dem Schützenplatz sendete.

Die Rolle der Kommentatoren übernahmen Königin Judith Schmitz als Sonja Zietlow und Ruben Gerdes als „Dickie“ Bach. Sie begrüßten die Richter, die den „Adventure-Weg“ über die Brücke zum Ort des Geschehens wählten. Dort ließen sie ihre Roben fallen und inspizierten als „Baywatch“ den Dschungel.

Dschungelprüfung für die TS Evingsen

Natürlich mussten die Handballer auch die berühmt-berüchtigten Ekel-Prüfungen bestehen. Herausforderer bei der „Dschungel-Dusche“ war der Hofstaat, bei der Verkostung von „Cock or Balls“ traten die Badmintonspieler gegen die Handballer an. Serviert wurden die Köstlichkeiten der Urwaldküche mit Mundschutz, nachdem Dr. Bob in perfektem Englisch die Spielregeln und Sicherheitshinweise verkündet hatte.

Gefüttert wurden die Teilnehmer von den Moderatoren. War es nun wirklich Känguru-Schwängel oder „nur“ frittierte Banane? Tierschützer können beruhigt sein, bei den Prüfungen kamen keine Lebewesen zu Schaden.

Auch gegen die Evingser JungFrauen, die Mitglieder des Unimog-Treffs und die Zugführer-Runde mussten die Handballer sich beweisen. Da gab es noch die Ekel-Cocktails zu schlucken oder auch Blutegel zu angeln.

Die Besucher hatten dagegen die Wahl zwischen Kuchen, Suppen und Grillfleisch, garantiert ohne Ekel-Faktor.

Selbstverständlich hatten es sich viele Urwald-Bewohner nicht nehmen lassen, als Stars verkleidet zu erscheinen. So gaben die Jacob-Sisters mit ihren unvermeidlichen Pudeln einen Gastauftritt, aber auch jede Menge Ranger, Buschprinzessinnen und exotische Vögel und Tiere nutzen die Gelegenheit, eine tolle Party bis in den frühen Morgen zu feiern.

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