Viel Leben im Thomas-Morus-Haus dank der Heimatpfleger

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Andreas Opitz, Eckhard Kittendorf, Dirk Gerland und Ulrich Grabowski (v.l.) leiten die Vereinsgeschicke. Der Vorstand wurde im Amt bestätigt.

Altena - Es ist wieder viel Leben im Thomas-Morus-Haus. Zu verdanken ist das den Freunden der Heimatpflege in Altena im Stadtteil Mühlendorf. Sie haben, seit ihrer Vereinsgründung am 7. Oktober 2013, Unmengen von Arbeitskraft investiert, um die ehemalige katholische Kirche zum Kulturtreffpunkt umzugestalten.

Der größte Kraftakt, das sei die Heizung gewesen. Die alte Ölanlage habe nicht mehr die Kraft gehabt, die Räume warm und trocken zu halten. Um überhaupt im Gebäude arbeiten zu können, mussten mobile Elektroheizgeräte eingesetzt werden – „Das ist allerdings ins Geld gegangen“, erklärt Vereinsvorsitzender Eckhard Kittendorf.

Seit Anfang des Jahres 2016 ist eine neue Gasheizung eingebaut, neben dem Heizungsraum ist eine Einbauküche mit großer Arbeitsplatte installiert. Der gegenüber liegende Tagungsraum ist saniert, die Toiletten und auch das einstige Kirchenschiff seien wieder ansprechend. „Auf Trab halten uns die Umlagen“, so Kittendorf. „Das sind allein 2500 Quadratmeter, die gepflegt werden müssen.“

Ein fester Helferkern der 100 Mitglieder, die sich dem Erhalt des Gebäudes verschrieben haben, packt mit an, um die Pflegekosten gering zu halten. „Und wir haben Freunde und Förderer“, so der Vorsitzende. Die Mühlendorfer Kränzebindergemeinschaft habe viel getan – Sponsoren haben Geld gegeben.

„Und wir haben mit dem Theater auf Draht und dem DRK nun feste Mieter, die regelmäßig Geld in die Kasse spülen“, berichtete Kittendorf am Donnerstag den Teilnehmern der Jahreshauptversammlung. Die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft nutze das Haus zudem für Veranstaltungen und auch Altena aktiv, als Veranstalter des Kinderkarnevals, will wiederkommen.

Hinzukommen zahlreiche nicht-institutionelle Buchungen: Geburtstage, Hochzeiten, Ehejubiläen - all das könne man gut im Thomas- Morus-Haus feiern. „Außerdem möchten wir gern eigene Ideen verwirklichen, um das Haus zu beleben“, so Kittendorf. Kreisarchivar Ulrich Biroth stehe in den Startlöchern, um einen Vortrag zur Geschichte des Mühlendorfs zu halten.

Zudem gibt es ein Angebot für ein kammermusikalisches Konzert zugunsten des Fördervereins. Denkbar wäre darüber hinaus ein Nachmittag mit Kaffeehaus-Musik. „Auf gute Einfälle sind wir angewiesen. Und auf Menschen, die uns unterstützen möchten“, so Eckhard Kittendorf. Im Vorstand tun das Andreas Opitz als zweiter Vorsitzender, Dirk Gerland als Schriftführer und Ulrich Grabowsi als Kassierer. Alle wurden einstimmig wiedergewählt, denn das Team habe sich bewährt.

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