Altena: Tier in Not

Pferd auf B236 am Selvekreisel erst in Panik und dann in Lebensgefahr

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Nach etwa einer Stunde stand das Pferd wieder auf den Beinen. Es war in Panik geraten und hatte sich durch die eigentlich viel zu kleine Tür vorne am Anhänger gequetscht.

[Update] Altena - Bei einem Zwischenfall am Selvekreisel ist am Montagnachmittag ein Pferd in Lebensgefahr geraten. Es sollte in einem Anhänger zum Reitstall am Hünengraben gebracht werden und geriet vermutlich während der Fahrt in Panik.

Die Folge war, dass es zunächst mit den Vorderhufen durch eine Tür des Anhängers brach – und zwar durch eine, die eigentlich für Menschen gedacht und deshalb für Pferde viel zu klein ist. Die Fahrerin des Zugfahrzeugs bemerkte das Malheur, als sie auf der Lüdenscheider Straße direkt vor dem Selvekreisel war und hielt sofort an. Außerdem verständigte sie die Polizei, die schnell zu Stelle war und die Bundesstraße in beide Fahrtrichtungen sperrte.

Gemeinsam mit den hilflosen Reitsportlern schauten zwei Polizeibeamten dann fassungslos zu, wie sich das Pferd Stück für Stück durch die enge Tür quetschte. Zum Schluss lag es neben dem Hänger auf der Fahrbahn, und zwar seitlich – eine für ein Pferd in hohem Maße gefährliche Lage.

Eine Tierärztin wurde zur Hilfe gerufen – ihr gelang es gemeinsam mit den Reitern, dem Tier auf die Beine zu helfen. Es bekam eine Beruhigungsspritze, dann ging es weiter in Richtung Reitstall, diesmal allerdings zu Fuß. Dafür musste am Selvekreisel kurzzeitig der Verkehr aus allen Richtungen angehalten werden.

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