Umbau der Burg Holtzbrinck könnte 2017 starten

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Die Burg Holtzbrinck soll eine neue Küche und neue Toilettenanlagen bekommen.

Altena - Eine Umgestaltung der denkmalgeschützten Burg Holtzbrinck scheint in greifbarer Nähe. Angedacht sind eine neue Küche, Toilettenanlagen und energetische Maßnahmen im ganzen Haus. Bereits 2017 könnte damit begonnen werden.

Einher geht damit, auch die gegenüber liegende aufgegebene Reformierte Kirche in diese Planungen einzubeziehen. Stichwort: Schaffung eines gemeinsam bewirtschafteten Stadtbegegnungszentrums im Herzen von Altena. Das sagte am Dienstag Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein vor dem Stadtentwicklungsausschuss.

Zwar stapelte er sofort tief, nannte seine Ausführungen nur „einen Wasserstandsbericht“, doch führten Evangelische Kirche und Stadt bis vor kurzen noch „vielversprechende Gespräche mit drei Kaufinteressenten“ des historischen Gotteshauses.

Die Kirche habe nämlich noch zu Zeiten von Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier einem Abriss nicht zugestimmt. Zwei Interessenten seien abgesprungen, beim jetzt noch verbliebenen Kandidaten „bin ich guter Hoffnung, dass wir einig werden“, so Hollstein.

Vielversprechende Gespräche an mehreren Stellen

In der Burg Holtzbrinck und der ehemaligen Reformierten Kirche könnten Tagungsräume entstehen. Weiterhin sollte Platz für Feierlichkeiten mit 100 bis 300 Gästen geschaffen werden. Die Bewegung, die jetzt in die Planungen gekommen sei, fuße auf möglichen Fördergeldern, die fließen könnten.

Dazu gab es mit den zuständigen Stellen vielversprechende Gespräche. Diese Mittel könnten auch Investoren erhalten, die die Bürgerburg und die ehemalige Kirche als eine Einheit in einer Art Stiftung für die Dauer der Fördergelder-Bindung führen könnten.

Vereinsnutzungen wären kaum betroffen

Sollten die Anträge 2016 gestellt werden können, wäre im Jahr 2017 bereits die Burg Holtzbrinck am Zug. Umgestaltet würde vornehmlich im Bereich der heutigen Hausmeisterwohnung. Stadtplaner Roland Balkenhol: „Die Vereinsnutzungen wären kaum betroffen. Sieht man mal vom Baulärm ab.“

Beim ehemaligen Gotteshaus scheint es nicht so schnell zu gehen. Hollstein nannte als ein mögliches Datum das Jahr 2018. Allerdings wird der Bruchstein-Bau schon heute nicht mehr beheizt, was seine Substanz nicht steigert.

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