Die Burgstadt und Besucher von außerhalb / „Sehenswert“

Touristen erleben kurzweiligen Nachmittag

Sophie Berger (rechts) wollte unbedingt eine echte Burg sehen und sich anschauen, „wie und wo ein Burgfräulein gelebt hat“. Die Neunjährige war gemeinsam mit ihrer Schwester Sina, Mama Sandra und Andreas Wuttke aus Ennepetal angereist. Foto: Sauser

Altena - Samstagnachmittag und Sonnenschein- diese Kombination ist ideal für Touristen in der Burgstadt. Nicht nur Motorradfahrer aus dem Ruhrgebiet machten auf der „Durchreise“ einen Tour-Stopp an den Lenneterrassen.

Sophie Berger wollte unbedingt eine echte Burg sehen und sich anschauen, „wie und wo ein Burgfräulein gelebt hat“. Die Neunjährige war gemeinsam mit ihrer Schwester Sina, Mama Sandra und Andreas Wuttke aus Ennepetal nach Altena gekommen.

„Ich kenne die Burg von früher, bin mit der Schule auf Klassenfahrt hier gewesen“, berichtete Wuttke. Auch Sandra Berger kennt die Feste von früheren Ausflügen. „Aber das ist schon Jahre her!“

Den Burgaufzug gab es da noch nicht. „Wir waren gespannt auf den Aufzug und sind alle ganz begeistert. Die Animationen sind toll“, da sind sich alle einig. Besonders die Schritte durch das „Wasser“ des heiligen Einhard fanden die Kinder spannend. Und auf der Burg? „Das Angstloch und der Kerker!“ Und Sophie überlegt laut, ob Rapunzel wohl in dem dicken Turm gewohnt hat.

Aus Köln sind Angelika und Walter Bausepohl nach Altena gekommen. „Wir haben uns im Internet informiert, sind aber zur Burg hoch gelaufen“. Die Burg und die Exponate seien auf jeden Fall „sehenswert“. Nach dem kulturellen Programmpunkt wollten die beiden „die Gastronomie auf den Lenneterrassen testen“.

Eine einheitlich gekleidete Frauentruppe entpuppte sich beim Nachfragen nicht als Touristengruppe, sondern als Teilnehmerinnen eines Junggesellinnen-Abschieds. Antje Krysik-Schärfer genoss mit ihren Freundinnen den „letzten Tag in Freiheit!“ Auch den kann man durchaus an den Lenneterrassen feiern...

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