Ära der amerikanischen Mondmissionen

Karsten Wolfewicz macht "Apollo" in der Burg Holtzbrink startklar

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Houston hatte wahrlich mehr als nur ein Problem: Karsten Wolfewicz wird bei einem ungewöhnlich aufwändigen Themenabend auf die Ära der amerikanischen Mondflüge zurückblicken – und hat sich allerhand einfallen lassen.

Altena - Nach jahrelangen Vorarbeiten ist es jetzt so weit: Karsten Wolfewicz ist startklar für die Apollo-Mission. An einem Abend will er mit dem Altenaer Publikum ein Stück Weltgeschichte nacherleben, Erinnerungen an die Zeit der amerikanischen Mondflüge wecken.

„Ja, ich erfülle mir damit einen Traum“, sagt das kreative Multitalent. Wer weiß, mit wie viel Energie Wolfewicz schon die sehenswerten Abende im „Garten der Geschichte“ vorbereitet hat, der darf sich auf einen ganz besonderen Abend freuen. Das Kontrollzentrum von Houston wird am 24. November in der Burg Holtzbrink reinstalliert.

Und dort wird auch eine Saturn-5-Rakete zum Start ansetzen. Mit leuchtenden Augen berichtet der Künstler, dass dieser Moment spektakulär in Szene gesetzt werden soll. Julian Schmidt wird professionelle Ton- und Lichttechnik beisteuern, und mit Wolfang Noack steht dem Künstler an jenem Abend ein Mann zur Seite, der für die europäische Weltraumagentur ESA selbst an Missionen im All mitgewirkt hat.

„Ich habe seit Monaten kaum etwas anderes gemacht als diesen Abend vorzubereiten“, berichtet Wolfewicz. Wie immer gehörten auch umfangreiche Recherchen noch originalem Bild- und Tonmaterial dazu, aber auch der Bau von Requisiten und Bühnenbildern, die sich gewaschen haben. Wolfewicz selbst wird am 24. November im Houston-Look zu sehen sein; mit weißem Hemd, schwarzer Krawatte, Headset für den Funk – und Kugelschreiber-Schoner für die Hemdtasche, wie er einst in Houston gebraucht wurde. Wenn schon, denn schon.

Zentrales Ausstattungsstück aber wird ein Radioteleskop sein. Eine faszinierende Geschichte hat Wolfewicz sich dazu ausgedacht. „Das Gerät soll verschrottet werden und erinnert sich noch einmal an seine besten Tage, als es Weltgeschichte miterlebt hat.“ Es ist spürbar, dass Wolfewicz mit Herzblut bei der Sache ist. „Wir waren neun Mal da oben“, sagt er, „dabei ist so viel passiert.“ Alle Schicksalsereignisse der Apollo-Missionen sollen noch einmal aufgerufen weden, „aber auch die heiteren Seiten.“ Allein für die Videosequenzen, die mittels zweier Beamer gezeigt werden, hat Wolfewicz rund sechs Gigabyte an Daten verarbeitet.

Wer beim Apollo-Start mit an Bord sein möchte, bekommt sein Boarding-Ticket über den Kulturring.

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