Tattoo-Aktion für Flüchtlingshilfe erbringt stolze 935 Euro

+
Ehrenamtlerin Bernadette Koopmann unterrichtet die Flüchtlinge in deutscher Sprache. Sie freute sich mit Anette Wesemann (Stellwerk) und Sponsor Max Hahne vom Hillside-Studio über die neuen Bücher, mit denen jetzt intensiv gelernt werden kann.

Altena - „Daumen hoch!“ sagt Max Hahne und lacht. Und am Dienstag, 24. November, hatte der junge Tätowierer vom örtlichen Hillside-Studio auch allen Grund dazu. Seine am Mittwoch, 4. November, durchgeführte Tattoo-Aktion für die Flüchtlingshilfe erbrachte immerhin die stolze Summe von 935 Euro.

„Dafür“, so sagte Anette Wesemann (Stellwerk), „haben wir Bücher für den Alphabetisierungskurs gekauft. Werke, mit denen sowohl Jugendliche als auch Erwachsene zurecht kommen.“ Erschienen ist das Werk im Verlag „Hueber – Sprachen der Welt“.

Betreut wird diese Gruppe der Flüchtlinge, wo das Werk zum Einsatz kommt, von Bernadette Koopmann. Die dreifache Mutter, die von Beruf Juristin ist, sieht durchaus Parallelen beim Lernen zwischen Grundschülern und den oft bei Null Kenntnissen steheneden Flüchtlingen.

Man könne mit dem Werk gut arbeiten, hat sie festgestellt. Es enthält zahlreiche Übungen, die auch als Kopiervorlagen dienen können, damit das im Unterricht Gelernte noch zu Hause vertieft werden kann. Der integrative Lese- und Schreiblehrgang ist eingebettet in ein sinnvolles Sprachganzes, das eng am Alltag der Nutzer orientiert ist.

In sechs Lektionen werden alle Buchstaben des Alphabets mit Hilfe von motorischen Übungen sowie Wortaufbau-, Zuordnungs- und Transferübungen eingeführt. Den Teilnehmern bescheinigt das Team vom Stellwerk ein hohes Maß an Interesse und Fleiß, die deutsche Sprache erlernen zu wollen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare