Neues PC-Programm für Bücherei - 14 Tage Pause

Der Büchereileiter freut sich auf das neue Programm.

Altena - Die Zukunft der Stadtbücherei liegt in „Winbiap“. So heißt eine neue Software die bald installiert werden wird und das in die Jahre gekommene Programm namens „Libary online“ ersetzen soll, mit dem derzeit noch gearbeitet wird.

Die Vorteile von Winbiap beschreibt die Herstellerfirma mit intuitiver, einfacher Bedienung, hoher Zuverlässigkeit und effizienten Strukturen. Die Programmstrukturen werden über die KDVZ – Citkomm – eingerichtet.

Büchereileiter Antonius Gusik freut sich auf die moderne Technik. Für das derzeit noch genutzte Programm gebe es schon seit längerer Zeit keine Updates mehr. Zuletzt machte die Software auch einmal durch einen zweitägigen Totalausfall auf sich aufmerksam. Die Anschaffung der neuen Software gilt als wesentlich für die Zusammenarbeit der Bibliotheken in der Burgstadt und im benachbarten Nachrodt-Wiblingwerde . Dort gab es lange Zeit keine EDV-basierte Ausstattung und zuletzt für die Übergangszeit eine kostenlose Software auf Linux-Basis.

Die Umstellung beginnt am Montag, 23. November. Gleich anschließend gibt es Schulungen auf dem neuen Programm. Bis die Bücherei den Betrieb wieder aufnehmen kann, werden zwei Wochen vergehen. Am 7. Dezember wird der Betrieb wieder aufgenommen. „Die KDVZ will sicher gehen, dass alle Daten korrekt übernommen werden“, erklärt der Büchereileiter. Der Betrieb müsse in dieser Zeit aber auch ruhen, weil sich sonst Unstimmigkeiten in die so genannten „Bewegungsdaten“ einschleichen. Hier ist zum Beispiel festgehalten, welcher Leser derzeit welches Buch ausgeliehen hat oder wo z. B. noch Gebühren ausstehen. Die Pause werde dann auch für die Grundreinigung genutzt und die Einrichtung der Jugendbücherei.

„Von der neuen Software versprechen wir uns eine Menge“, meint Gusik. Neben der Suche über kategoriebezogene Suchfelder wie „Autor“ oder „Titel“ sei auch eine kategorieübergreifende Recherche möglich: Stichworte in einem bestimmten Eingabefeld – etwa „beliebig“ – sollen Treffer in allen Bereichen erzielen und so ein sicheres Ergebnis garantieren. Index-Listen als „Nachschlagewerke“ unterstützen zudem die Recherche am PC.

Die Kosten für die neue Software werden zu 80 Prozent vom Land NRW übernommen. Wie hoch der Altenaer Eigenanteil genau ausfallen wird, konnte der Büchereileiter gestern nicht sagen.

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