Sturmtief: Frau in Altena schwer verletzt

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Dieser Baum stürzte an der Werdohler Straße um und traf eine Passantin.

Altena - Auch in Altena hat das Sturmtief die Feuerwehr am Dienstag in Atem gehalten. Der schwerste Zwischenfall ereignete sich gegen 16.20 Uhr an der B 236. Dabei wurde eine Passantin schwer verletzt.

Die 36-Jährige hielt sich in Höhe einer Parkbucht in am Ortsausgang in Richtung Werdohl auf, als auf der gegenüberliegenden Seite ein Baum umstürzte. Teile davon trafen die Frau, die Beinverletzungen und einen Schock erlitt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Während der Beseitigung des Baums war die Bundesstraße für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Der Wurzelteller musste mit der Seilwinde des Rüstwagens aus dem Hang gezogen werden.

Das war bei weitem nicht der einzige Einsatz für die Wehr, die angesichts der Unwetterwarnung vorsorglich aus allen Löschgruppen Ehrenamtliche in die Gerätehäuser gerufen hatte. Die mussten zum Beispiel am Kohlberg eingreifen, wo ein Baum ein LKW traf, ohne das dessen Fahrer zu Schaden kam. Weitere Einsätze gab es zum Beispiel am Hügelweg, am Brandhagener Weg, am Breitenhagen sowie an der Ihmerter Straße in Evingsen. Manchmal mussten die Einsatzkräfte nur armdicke Äste beiseite räumen – eine Aufgabe, die auch Anlieger oder Autofahrer hätten übernehmen können.

Den Bahnverkehr rund um Altena hat der Sturm nicht beeinträchtigt. Der Abellio sei nach Fahrplan durch das Lennetal gefahren. Das sagte Rainer Thurmann, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Abellio, gestern Mittag auf Anfrage des AK. Wegen des Sturms hatte die Deutsche Bahn den Betrieb vieler ihrer Züge in Nordrhein-Westfalen vorübergehend einstellen müssen. Verkehrsunternehmen Abellio habe die meisten seiner Strecken jedoch befahren können, teilte Thurmann mit. Lediglich auf einer Strecke zwischen Witten und Wetter habe es Schäden gegeben. Rund um Altena sei alles problemlos gelaufen. Thurmann: „Aus unserer Leitstelle liegen mir keinerlei Meldungen zu Schäden auf der Strecke oder Sicherheitsbedenken vor. Deshalb fahren unsere Züge dort normal.“

´ - kk/ben.-

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