Noch reichlich Wasser in der Fuelbecke

Es ist genügend Wasser in der Talsperre, aber es zeichnen sich Probleme mit Rotalgen ab. -  Foto: Archiv

Altena -   Wenig Regen, und das seit Wochen – ein Blick in die Lenne zeigt, dass die Trockenheit Auswirkungen auf die Pegelstände der Gewässer hat. Das gilt auch für viele Talsperren.

Der Wasserstand der Bigge liegt (allerdings auch wegen Sanierungsarbeiten) 13 Meter unter dem Stauziel, die hessische Edertalsperre ist sogar nur noch zu 17 Prozent gefüllt.

Und die Fuelbecke? Kein Grund zur Sorge, versichert Marc Bunse, der Geschäftsführer der Stadtwerke. Altenas Talsperre sei noch zu 90 Prozent gefüllt und die Trinkwasserversorgung damit gesichert. Trotzdem hätte Bunse nichts dagegen, wenn es mal ordentlich regnen würde. Die Rotalgen wuchern nämlich wieder – ein im Spätherbst nicht ungewöhnliches Phänomen, das insbesondere im Bereich der Sperrmauer für Geruchsbelästigungen sorgt. Dort sammeln sich zurzeit abgestorbene Pflanzenteile – sie werden weggespült, wenn die Sperre überläuft.

Bewährt hat sich die Belüftung, die die Stadtwerke nach Problemen im letzten Jahr eingebaut haben: Die Manganwerte seien 2015 unauffällig gewesen, berichtet der Stadtwerke-Geschäftsführer. Im Moment arbeitet das Unternehmen noch mit einem gemieteten Kompressor. Er soll im Laufe der kommenden Wochen durch ein eigenes und dann fest eingebautes Gerät ersetzt werden, das dann auch die Belüftung des so genannten Entnahmeturms übernimmt, der so im Winter eisfrei gehalten wird.

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