CDU bereitet sich auf Wahlkämpfe vor

Glückwunsch: Gudrun Hein (rechts) steht seit 20 Jahren an der Spitze der Frauenunion. Christel Voßbeck-Kayser dankte mit einem Blumenstrauß.

Altena - Zweimal wird 2017 gewählt, natürlich wird die CDU Altena ihre Kandidaten für den Landtag und den Bundestag untertstützen – was aber immer schwieriger werde, wie die Stadtverbandsvorsitzende Christel Voßbeck-Kayser am Mittwoch bei der Jahreshauptversammlung berichtete: „Die meisten von uns sind ja berufstätig“ – ein Infostand beispielsweise auf dem Wochenmarkt lasse sich nicht mehr so leicht besetzen wie früher.

Wenigstens Geld ist da. Das wurde aus dem Bericht des Schatzmeisters Frank Wachsmuth deutlich. Der Anfang 2015 schon ordentliche Kassenbestand ist kontinuierlich weiter gewachsen und war Ende 2015 fast sechsstellig.

Auch sonst sei die Ortsunion gut aufgestellt, berichtete Christel Voßbeck-Kayser. Die Mitgliederzahl sei stabil und liege bei über 130. Die Vorsitzende erinnerte an Veranstaltungen wie die Werksbesichtigung bei der Firma Claas oder den traditionellen „Ostergruß“ auf dem Wochenmarkt. Höhepunkt der vergangenen 12 Monate sei natürlich das Fest zum 70-jährigen Bestehen des Stadtverbandes gewesen, sagte die Vorsitzende und dankte allen, die zu dessen Gelingen beigetragen hatten.

Politik fand auch statt. Die Altenaer SPD falle in erster Linie durch Stänkereien auf, stellte Voßbeck-Kayser fest. Der Fraktionsvorsitzende Uwe Scholz beschäftigte sich zunächst mit der anstehendem Neuorganisation der Feuerwehr: „Wir müssen uns da zukunftsfähig aufstellen“, sagte er und verteidigte das unter anderem von Ulrich Biroth kritisierte Verfahren: Da die Bezirksregierung das Konzept nicht nur fachlich prüfen, sondern auch grünes Licht für die Finanzierung geben müsse, sei es richtig, es zunächst mit ihr abzustimmen und dann dem Rat zu übergeben. Um Gelassenheit bat Scholz, als es um die Entwicklung des Bahngeländes ging; Die Brücke zum Markaner und die Anbindung der geplanten Pendlerparkplätze an die B 236 müssten von anderen Behörden genehmigt werden, solche Verfahren dauerten ihre Zeit.

Auch die Kommunalfinanzen waren Thema: Voßbeck-Kayser beklagte, dass das Land NRW für die Kommunen gedachte Bundesmittel nicht immer an diese weiterreiche. Scholz sagte, dass die Stadt Altena schuldenfrei wäre, wenn nicht eine SPD-Landesregierung in den 1980-er Jahren den sogenannten Verbundsatz um gut fünf Prozent und damit die Zahlungen an die Kommunen spürbar reduziert hätte.

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