Anwohner haben Umweltbewusstsein

Zahlreiche Helfer schwärmten am Samstag in die Hauptstraßen und Fußwege am Knerling aus, um sie von Unrat zu befreien. Insgesamt achtet die Nachbarschaft gut auf ihren Stadtteil. -  Foto: Hornemann

Altena - Seitdem der Generationentreff am Knerling buchstäblich Generationen verbindet, ist auch das Bewusstsein für die Pflege und den Erhalt des Stadtteils enorm gestiegen. Bei den Umwelttagen gibt es mittlerweile viel weniger Unrat von den Wegen zu entfernen. Das stellten die Helfer auch am Samstag wieder fest.

„Wir haben hier wieder eine sehr anständige Nachbarschaft“, lobt Klaus Löttgers. Er betreute am Samstag das Hauptquartier am Generationentreff, wo sich die Anwohner am Vormittag sammelten und mit Müllbeuteln in die Wohngegend ausschwärmten. Es gab eine Zeit, in der es manchem Nachbar egal war, ob die Straßen sauber blieben. „Das ist zum Glück eine selten gewordene Einstellung am Knerling“, hat Klaus Löttgers festgestellt. Ob Seniorenrunde oder Jugendtreff - alle packen an, damit ihr Quartier und auch das Umfeld ordentlich aussieht. „Die Baugesellschaft ist als größter Vermieter vor Ort ein guter Ansprechpartner für uns, sorgt für die Pflege der Außenanlage und dafür, dass Firma Tigges schwer zugängliche Stellen wie die Balkone reinigt. Auch die ABG-Mitarbeiter machen heute mit bei der Ortsteilreinigung“, freute sich Löttgers.

Die Flüchtlinge, frisch einquartiert im Ortsteil, genießen es ebenfalls, in einer netten Gegend gelandet zu sein. Auch sie packten beim Saubermachen an und mussten auch nicht auf das obligatorische Grillwürstchen zum Abschluss verzichten: Produkte aus Geflügel lagen schon frisch gebrutzelt auf dem Rost, als alle Helfer wieder eintrudelten am Mittag.

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