Stadt setzt neue Prioritäten: Straßenausbau vor allem in Dahle und Evingsen

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Der Ausschuss für Stadtplanung hat die Sanierung der Straße Taubenstein in der Rahmede ein weiteres Jahr zurückgestellt.

Altena - Eigentlich sollte nächstes Jahr die Straße Taubenstein in der Rahmede saniert werden – sie ist bis heute nicht richtig asphaltiert. Jetzt hat der Ausschuss für Stadtplanung dieses Vorhaben ein weiteres Jahr zurückgestellt.

Der Grund dafür ist ein bürgerfreundlicher: Die Stadt hängt sich auch 2017 an Maßnahmen der Stadtwerke und anderer Versorgungsträger an, wie das dieses Jahr schon am Kohlhagener Weg der Fall war. Wenn den Erneuerungen von Rohren und Kabeln ein Straßenausbau folgt, dann wird der für die Anlieger deutlich günstiger, weil einen Teil der Kosten die Versorgungsträger tragen. Betroffen sind im kommenden Jahr de die Straßen Im Springen und Bäckerssiepen sowie ein etwa 600 Meter langes Teilstück der Wulferschlaa. 

Letzteres soll in diesem Zusammenhang endlich auch einen Gehweg bekommen, was wegen der Schließung der Grundschule Evingsen dringend erforderlich ist. Der Schulweg der Evingser Kinder führt jetzt durch den Springen. Wegen des fehlenden Gehwegs gilt er als gefährlich. Die Stadt möge darauf achten, dass an der Wulferschlaa gleich Leerrohre für Datenkabel eingebaut würden, bat Dahles Ortsvorsteher Helmar Roder. Nach Angabe von Bürgermeister Dr. Hollstein ist das in Altena ohnehin schon länger üblich. 

Maßnahmen wurden einstimmig beschlossen

Ansonsten gab es keine Einwände, sodass diese Maßnahmen ebenso wie der gesamte Bauetat einstimmig beschlossen wurden. Die Anlieger der drei Straßen seien im Grundsatz informiert, teilte die Verwaltung am Rande der Sitzung mit. Detaillierte Informationen gebe es, sobald die Aufträge vergeben seien und damit dann auch Ansprechpartner feststünden. Auf die Tiefbaufachleute im Bauamt warten im kommenden Jahr noch zwei weitere Großbaustellen: Für Straßen NRW plant und begleitet die Stadt den Ausbau der Dahler Ortsdfurchfahrt und der Westiger Straße zwischen Giershagener Weg und in der Heimecke. 

In beiden Fällen trägt der Landesbetrieb alle für Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn. Die Stadt ist für die Gehwege, Parkstreifen und dergleichen zuständig. Nur an den Ausgaben dafür können in diesem Fall die Anlieger beteiligt werden, weil des sich um Durchfahrtsstraßen handelt.

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