Stelle wird bereits zum 1. April neu besetzt

Julia Hußmann verlässt Stadtmarketing Altena

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Julia Hußmann hatte an ihrem letzten Arbeitstag am Freitag, 11. März, im Rathaus noch einiges zu erledigen.

Altena - Mit einem lachenden, einem weinenden Auge und „einem komischen Gefühl“ trat Julia Hußmann am Freitag, 11. März, ihren letzten Arbeitstag an.

Die für das Stadtmarketing zuständige Mitarbeiterin der Verwaltung kündigte bereits im Februar, um ins Ausland zu gehen und anschließend ihre Masterarbeit zu schreiben. Zweieinhalb Jahre lang besetzte die 23-Jährige die umfangreiche Stelle mit den Bereichen Tourismus und Innenstadtentwicklung.

Stadt entwickelt

Sie kam extra vom Niederrhein in die Burgstadt. „Die Stelle war damals deutschlandweit ausgeschrieben. Sie passte zu meinen Vorstellungen. Ich wollte immer was im Regionalmanagement machen. Für den Einstieg nach dem Studium war es einfach eine Traumstelle“, sagt sie. „Man konnte hier kreativ etwas mitbewegen.“ Und dabei blickt sie vor allem auf die Pop-up-Stores zurück. Das sei ihr Hauptprojekt gewesen. Aktuell gebe es in der Innenstadt vier solcher Geschäfte. Das Pop-up-Projekt ist das Schönste, was sie in ihrer Zeit im Stadtmarketing machen durfte, so Hußmann. „Es war schon stressig, aber toll.“

 Das erste Eröffnungsevent sei ihr besonders in Erinnerung geblieben. „Es war ein schöner Austausch, der da stattfand.“ Das Projekt und die Entwicklungen sollen fortgeführt werden, so Hußmann. „Ich habe insgesamt nur schöne Erfahrungen gesammelt.“ Es fällt ihr schwer, vor allem die vielen Leute, die sie kennen gelernt hat, zu verlassen. Doch sie möchte jetzt eine neue Herausforderung. „Seit drei bis vier Jahren ist Südafrika mein Traum“, sagt sie.

Gut vernetzt

Der wird sich nun erfüllen: „Durch einen guten Kontakt habe ich die Möglichkeit bekommen, für ein halbes Jahr in Südafrika sozial tätig zu sein.“ Vormittags wird Hußmann an einem College unterrichten, im Fach „Tourismus“. „Besser kann es gar nicht sein.“ An den Nachmittagen werde sie dann Kinder betreuen und beispielsweise bei ihren Hausaufgaben unterstützen. „Ich mag so eine Herausforderung, bei der man sich komplett neu in einer anderen Umgebung einfinden muss“, freut sich Hußmann. „Man wächst mit seinen Herausforderungen.“ Was möchte sie ihrem Nachfolger mit auf den Weg geben? „Sie oder er sollte sich ein gutes Netzwerk in der Stadt aufbauen. Ein enger Austausch ist ganz wichtig.“ Bereits zum 1. April soll ein Nachfolger eingestellt werden.

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