Entspannter Abend für Altenas Kümmerer

Flüchtlingshelfer beim THW in der Brachtenbeck willkommen geheißen

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Am Getränkepavillon auf dem Hof stießen die Gäste auf gelungene Flüchtlingshilfe an.

Altena -  Wenn Altenas Kümmerer eins sind, dann gut vernetzt. Das hat Dorothee Isenbeck festgestellt, seit sie im Stellwerk mit 200 aktiven Helfern zu tun hat, die den Flüchtlingen alltägliche Unterstützung zukommen lassen.

„Jeder kennt jemanden, der das bietet, was grad gebraucht wird.“ Die Stadt dankte am Freitag, 12. Februar, mit einem Helferfest.

120 Kümmerer hatten sich angemeldet zu der Fete in den Räumen des THW in der Brachtenbeck, wo coole Musik, leckere Gulaschsuppe und ein Getränkepavillon für Altenas Kümmerer bereitstanden. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein dankte allen aufrichtig für ihren Einsatz. Der ist allein aufgrund der Sprachbarrieren nicht immer leicht. „Vor zehn Jahren hätte das alles noch ganz anders ausgesehen. Da gab’s noch keine Smartphones, mit denen man mal eben von Deutsch zu Englisch zu Arabisch übersetzen konnte und umgekehrt“, berichten viele Helfer aus ihrer Praxis.

Manche Neu-Altenaer haben es doppelt schwer: Ihnen fehlt es gänzlich an Alphabetisierung. Deshalb fangen die ehrenamtlichen Lehrer im Stellwerk manchmal ganz von vorn an.

Gut zu tun hat auch stets das Team der Kleiderkammer, wo es aufgrund der Nachfrage meist an Töpfen und Geschirr fehlt. Solche Sorgen sollten die Kümmerer aber am Freitagabend mal nicht plagen: „Heute sollen alle mal entspannt miteinander feiern“, so Dr. Andreas Hollstein.

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