Lesung am 18. April: Zwei Morde auf Burg Altena

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Die Altenaerin Barbara Hoos ist Mitglied der VHS-Krimiwerkstatt Kierspe. Sie liest jetzt in der Stadtgalerie aus „Mord im Denkmal.“

Altena - Barbara Hoos ist gebürtige Altenaerin. Die 65-Jährige hat viele Jahrzehnte als Industriekauffrau gearbeitet. Bis vor wenigen Jahren war sie Exportleiterin einer heimischen Firma. „Ich musste beruflich immer viel schreiben, hatte stets Stift und Papier zu Hand“, sagt sie und lacht. „Dabei ist wohl meine Passion für das Schreiben herausgekommen.“

Dass sie schreiben kann, beweist die Burgstädterin seit vielen Jahren, als sie es quasi von der Pike auf bei der Krimiwerkstatt an der VHS Kierspe erlernte. „Dort bin ich seit 1993 Mitglied“, erzählt sie und kann mit ihren Kollegen schon auf zahlreiche Bücher verweisen, die sich gut verkauft haben.

Jetzt kommt sie mit einem Kollegen aus der VHS-Krimiwerkstatt Kierspe nach Altena. Am Samstag, 18. April, 16 Uhr lesen Barbara Hoos und Michael Malinowski (Kierspe) aus dem neuen Werk der Schreibwerkstatt in der Stadtgalerie.

Das neue Buch enthält insgesamt elf Kriminalgeschichten aus dem Märkischen Kreis und spielt in heimischen Denkmälern, die die Autoren zum Schauplatz ihrer literarisch begangenen Untaten machen.

Barbara Hoos wählte die Burg Altena zu ihrem Tatort. „Das lag einfach nahe, weil ich der Burg seit meiner Kindheit eng verbunden bin“, sagt sie. Im Arbeitszimmer auf Rosmart entstand so eine spannende Kriminalerzählung mit „ganz viel Lokalkolorit.“

Tatort Burg Altena: „Am Ende des Seniorenausflugs, der auf die Feste führt, fehlt einer aus der Gruppe. Wo ist Arnold Hüsmann? Das fragen sich nicht nur die örtliche Polizei, sondern auch Berta, Grete und Martha, seine Mitbewohnerinnen aus dem Seniorenheim.

Und die finden, dass sie als drei harmlose Damen die Mordermittlungen nicht nur unterstützen, sondern gleich ganz selber in die Hand nehmen sollten. Denn für die möglichen finsteren Absichten erbberechtigte Neffen haben sie ein besonderes Gespür...“

Neben Barbara Hoos wird Michael Malinwoski (Kierspe) am Samstag, 18. April, quasi im Schatten der Burg, einen zweiten Krimi präsentieren. Auch der spielt hoch oben auf dem Klusenberg und ist mit „Der schwarze Pfeil“ überschrieben.

Malinowskis Mord geschieht mitten im Burghof. „Während des mittelalterlichen Weihnachtsmarktes zischt plötzlich ein Pfeil durch die Luft, er trifft einen stadtbekannten Ganoven und Geldverleiher. Abgegeben wurde der Schuss vom oberen Wehrgang aus, der Schütze im englischen Freisassenkostüm flieht unerkannt in der Dunkelheit. Doch was hat das alles zu tun mit der Gruppe von Elitestudenten aus der nahegelegenen Privatuniversität, deren Bund ganz eigene Regeln hat?“

Barbara Hoos: „Die alten Häuser und Gemäuer, in denen unsere Geschichten spielen, sind nicht nur reich an Geschichte, sondern auch an Geschichten. Warum soll man da nicht die eine oder andere Mordtat hinzuerfinden?“

Die Lesung in Kooperation mit der VHS Lennetal beginnt am Samstag, dem 18. April, um 16 Uhr in der Stadtgalerie, Lennestraße 93, in Altena. Der Eintritt ist frei. Das Buch ist zur Lesung exklusiv erhältlich.

von Johannes Bonnekoh

Stichwort:

Mord im Denkmal

Samstag, 18. April, 16 Uhr, Stadtgalerie Altena,

Lennestraße 48

Mord im Denkmal:

„Im freien Fall“ und „Der schwarze Pfeil“ – Kriminalerzählungen von und über die Burg Altena.

Eine Autorenlesung mit Barbara Hoos (Altena) und Michael Malinowski (Kierspe) – Mitglieder der VHS-Krimiwerkstatt Kierspe.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS Lennetal. Eintritt frei.

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