Sanierungsstau im Dahler Bad ist fast abgearbeitet

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Da freut sich der Badegast: Die Einzelumkleiden im Dahler Bad erstrahlen in neuem Glanz. Bald ist die Sanierung abgeschlossen.

Altena -  „Das ist alles super schön geworden“ – Elke Weber, stellvertretende Leiterin des Bäderbetriebs, freute sich während der letzten Sitzung des Betriebsausschusses sichtbar über die jüngsten Fortschritte bei der Sanierung des Bades.

Im Sommer wurde nicht nur das Becken im Hallenbad saniert, es wurden auch die Einzelumkleiden erneuert. 2017 sollen noch neue Garderobenschränke angeschafft und eine Familienumkleide eingerichtet werden – „und dann ist der Investitionsstau behoben“, sagte Marc Bunse und dankte ganz ausdrücklich dem Förderverein, der nicht nur Geld auftreibe, sondern auch mit Rat und Tat zur Stelle sei, wann immer das nötig sei. Bunse steht auch bei diesem Eigenbetrieb an der Spitze, ist dort in erster Linie für die Finanzen zuständig und präsentierte den Politikern deshalb den Wirtschaftsplan für 2017. 

Die dort festgeschriebenen Zahlen sehen nicht rosig aus, was bei kommunalen Bädern aber üblich ist: 40000 Euro, in wirklich guten Jahren 50000 Euro – das sind die Einnahmen, mit denen Bunse rechnen kann. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 700 000 Euro gegenüber. Dass das Bad unterm Strich „nur“ ein Defizit von etwas über 200000 Euro machen wird, liegt am Finanzergebnis. Hinter diesem Begriff versteckt sich alles, was mit Zinsen und Geldanlagen zu tun hat. Da sind zum einen die Kredite, die in den vergangenen Jahren für die Sanierungsarbeiten aufgenommen wurden und für die 136000 Euro Zinsen gezahlt werden. 

Mit Dividende der Enervie ist frühestens 2019 zu rechnen

Da sind aber auch die Stadtwerke und eine städtische Beteiligungsgesellschaft: Deren Erträge werden dem Bäderbetrieb schon seit Jahren übertragen, um seine Existenz zu sichern. Deshalb werden die Stadtwerke im kommenden Jahr rund 450000 Euro ihres Jahresgewinns überweisen, von der Beteiligungsgesellschaft kommen weitere 60000 Euro. 

Dass das immer noch nicht reicht, liegt bekanntlich an der Enervie: Auch deren Dividende flösse größtenteils in den Bäderbetrieb, wenn sie denn eine zahlen würde. Damit sei aber frühestens 2019 wieder zu rechnen, sagte Bunse im Betriebsausschuss

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