Neuer Kopf für altes Becken

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Schwere Arbeit hält das Bad für die Betonbauer bereit.

Altena -  Bahnen ziehen mal ganz anders: Mit Hilfe von Steinsäge und Stemmeisen arbeiten sich derzeit kräftige Mitarbeiter einer Firma für Betontechnik durch das Becken des Dahler Hallenbades: Hier verschwindet der alte Beckenkopf, um einem neuen Platz zu machen.

Nachdem Undichtigkeiten festgestellt worden waren, stand fest, dass das Becken einen eben solchen neuen Kopf benötigt. Der entsteht derzeit bei Berlin – und in Edelstahl-Bauweise.

Gleich nach Pfingsten war an der Mondhahnstraße damit begonnen worden, die „obere Kante“ des alten Beckens zu demontieren. Dabei trat zunächst die Firma Schönherr in Aktion, die Bodenfliesen heraus stemmte. Dann ging ein Betonbauer aus Lüdenscheid daran, den alten Beckenkopf zu demontieren. „Das ist richtig Maloche, ein Knochenjob“, beobachtet Schwimmmeister Uwe Wagner den Umgang mit dem gegossenen Beton. Aber die Handwerker haben sich trotzdem ordentlich rangehalten und wollten ihren Teil der Arbeit am gestrigen Donnerstag abschließen. Von der Höhe des ehemaligen Beckenrandes aus wurden dabei umlaufend rund 45 Zentimeter entfernt, um Platz für den neuen Abschluss zu schaffen.

Der neue Beckenkopf – aus Edelstahl und damit widerstandsfähiger als sein Vorgänger –, kommt von einer Firma aus Österreich. Vorgefertigt wird er aber in Berlin, um dann an der Mondhahnstraße montiert und zusammengeschweißt zu werden.

Der Schwimmmeister rechnet damit, dass die Arbeiten an der Beckensanierung noch bis Ende August andauern werden. Die Kosten dürften nach den Erwartungen der Stadtverwaltung bei etwa 300 000 Euro liegen. Das Ausmaß des Wasserverlustes sei zuletzt einfach zu hoch gewesen, hieß es im Vorfeld der Sanierung.

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