Hubboden im Hallenbad in Altena wird erneuert

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Hydrostop ist wichtig: Die Dichtbahnen unter den Fliesen sollen verhindern, dass erneut Feuchtigkeit in den Hallenbadkeller eindringt.

Altena - Oben, in der Schwimmhalle, gehen die Arbeiten in die letzte Runde – Handwerker bereiten rund um den neuen Beckenkopf die Erneuerung der Fliesen vor. Trotzdem ist die Sanierung des Hallenbades noch lange nicht abgeschlossen.

Als nächstes geht es in den Keller. Dort stehe eine Betonsanierung an, erklärt Elke Weber – als stellvertretende Leiterin des Bäderbetriebs ist die Mitarbeiterin des Fachbereichs Bauen für solche Baumaßnahmen zuständig. Undichtigkeiten des Beckenkopfes haben im Laufe der Jahre zu Durchfeuchtungen geführt und Schäden verursacht, die jetzt beseitigt werden müssen.

Ursprünglich war geplant, die Arbeiten am Becken des Hallenbades im Laufe dieses Monats abzuschließen – doch daraus wird nichts. Grund: Der für das Bad zuständige Betriebsausschuss hat grünes Licht für eine weitere Investition gegeben. Bevor das Wasser wieder eingelassen wird, wird der Hubboden komplett erneuert.

Grund für die Investitionsentscheidung

Das Bad werde bald 50 Jahre alt, das merke man natürlich auch, erklärte Weber. Der Hubboden machte schon seit Jahren Probleme, weil er immer wieder ausfiel. „Den letzten Schaden hatten wir kurz vor Beginn der Sanierungsarbeiten“, erklärt Bäderchef Marc Bunse. Bei dessen Reparatur habe sich dann auch noch herausgestellt, dass die Beschaffung von Ersatzteilen zunehmend schwierig werde. „Hätten wir abgewartet und den Hubboden vielleicht in ein oder zwei Jahren erneuert, dann hätten wir einige jetzt gerade erst eingebaute Teile wieder entfernen müssen“, nennt Bunse einen weiteren Grund für die Investitionsentscheidung.

Austausch des Hubbodens braucht seine Zeit

Nach dem Okay des Betriebsausschusses ist der Auftrag inzwischen vergeben. „Hubböden gibt es nicht von der Stange“, erklärt Elke Weber – es handele sich um Einzelanfertigungen, deshalb brauche der Austausch seine Zeit. Maßgeschneidert sind auch die neuen Einzelumkleiden, die im Laufe des Jahres noch eingebaut werden sollen – das ist dann fast der letzte Akt der seit mehr als zehn Jahren laufenden Sanierung des Frei- und Hallenbades.

Anschließend muss nur noch der neu geschaffene Eingangsbereich verschönert werden. Investitionen in Höhe von 400 000 Euro sah der Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 vor, die Kosten für den Hubboden kommen nach Auskunft von Bunse noch oben drauf.

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