Bauhof kontrolliert Spielgeräte in Altena: Rutsche nicht mehr sicher

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Hier geht’s nicht ins Bällebad: Die Rutsche neben der Mittleren Brücke ist gesperrt, weil sie defekt ist.  

Altena - Richtig gut aufgepasst wird auf die Spielplätze, für die die Stadt die Verantwortung trägt. Dort wird wöchentlich nach dem Rechten geschaut.

Ergebnis: Auf der Anlage neben der Mittleren Brücke wurde ab Montag, 17. August, eine der beiden Rutschen gesperrt. An ihr war eine Beschädigung entdeckt worden, die zu Verletzungen hätte führen können.

Der Bauhof werde jetzt untersuchen, ob und wie sich der Schaden beheben lasse, schilderte Volker Richter das jetzt folgende Prozedere. Stelle sich heraus, dass das nicht möglich sei, dann komme die Abteilung Jugend und Soziales ins Spiel: Während die reine Unterhaltung Aufgabe des Bauhofes sei, entscheide über größere Investitionen (zu denen auch die Ersatzbeschaffung einer Rutsche gehöre) die Stadtverwaltung.

Etwa ein Dutzend städtische Kinderspielplätze gibt es in Altena. Nachdem vor einigen Jahren zwei kleinere an der Klusenstraße und in der Brachtenbecke geschlossen wurden, hat sich am Angebot nichts mehr geändert – und dass, obwohl zum einen die Kinderzahl seit Jahren drastisch zurückgeht und zum anderen die Baugesellschaft am Breitenhagen und am Knerling neue Spielplätze geschaffen hat, die deutlich attraktiver sind als die der Stadt.

Neben den wöchentlichen Sichtkontrollen, bei denen das Loch in der Rutsche auffiel, sind einmal im Monat etwas umfangreichere vorgeschrieben. Einmal im Jahr ist dann ein ganz großer Check fällig, bei dem dann sogar die Verankerungen der Spielgeräte ausgegraben werden, um nach verborgenen Faulstellen oder Durchrostungen zu suchen.

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