Häuser-Abbrüche zeigen Wirkung

Das Abbruchprogramm der Baugesellschaft zeigt Wirkung: Der Wohnungsbestand in der Burgstadt geht zurück

Altena - Die Burgstadt ist die einzige Kommune im Märkischen Kreis, in der der Wohnungsbestand zurückgeht. Das ergibt sich aus einer Statistik des Landesbetriebs IT.NRW.

Danach gab es Ende 2014 in Altena noch genau 10083 Wohnungen – 28 weniger als im Jahr zuvor. 2010 zählten die Statistiker noch 10208 Wohnungen.

Zurückzuführen ist diese Entwicklung natürlich in erster Linie auf die Altenaer Baugesellschaft, die in den vergangenen Jahren mehrere ihrer Mehrfamilienhäuser abreißen ließ – am Knerling und am Breitenhagen sowie im Mühlendorf reduzierte sich der Wohnungsbestand dadurch nicht unerheblich.

Die Wohnungen, die da verschwunden sind, waren in der Regel um die 60 Quadratmeter groß und hatten neben Küche und Bad noch zwei oder drei weitere Zimmer. Das ist zwar typisch für den älteren Bestand des Wohnungsbauunternehmens, die „Durchschnittswohnung“ der Altenaer sieht aber anders aus. Sie ist nach Angaben der Landesstatistiker 87,5 Quadratmeter groß und hat 4,5 Wohnräume. Bewohnt wird sie im Schnitt von 1,8 Menschen. Damit stehen jedem Altenaer statistisch gesehen 48,4 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung. Interessant: 2013 waren es noch 50,2 Quadratmeter. Die Auslastung des noch vorhandenen Wohnraums hat sich also leicht verbessert.

Im Landesvergleich wohnen die Altenaer recht großzügig. Im NRW-Schnitt lebt jeder Bürger nämlich auf 45,5 Quadratmetern. Knapp 8,9 Mio. Wohnungen gibt es an Rhein und Ruhr, Tendenz steigend: Seit 2010 betrug der Anstieg 1,6 Prozent.

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