Rückblick auf den Einpark-Patzer

Heinz ist gar nicht traurig

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Als er rechts mit links verwechselte, sei das Kind schon längst in den Brunnen gefallen gewesen, glaubt Heinz Wagener.

Altena - „Sei nicht traurig, Heinz“ – diese Worte des Bürgermeisters sind seit Hollsteins missglückten Einparkmanöver im Finale für „WDR 2 für eine Stadt“ in aller Munde.

Allerdings: Heinz Wagener ist gar nicht traurig und war es auch nicht, jedenfalls nicht allzu lange. „Nur die ersten zwei, drei Tage waren etwas deprimierend“, erzählte er gestern. Dass ein falsches Kommando von ihm allein Schuld daran gewesen sei, dass Hollstein es nicht schaffte, den vom WDR gestellten Kombi rückwärts einzuparken, dementiert Wagener: Als er rechts und links verwechselt habe, sei ohnehin alles schon zu spät gewesen.

Entscheidender Fehler

 Der entscheidende Fehler sei in den ersten drei Sekunden gemacht worden – Hollstein sei die Sache zu hektisch angegangen. „Ich hätte sofort sagen müssen ‘Stopp, zurück, nochmal von vorn’“, schilderte das MSC-Mitglied gestern. „Richtig klasse“ findet es Wagener, wie die Altenaer mit dem Fauxpas umgehen: „Außer einem dummen Spruch bei Facebook ist da nichts gekommen“. Die große Masse all derer, mit denen er Kontakt habe, sehe die Sache absolut locker. Und manch einer verrät – natürlich nur hinter vorgehaltener Hand – sogar, dass er heilfroh ist, dass die Sache schiefging: WDR II für eine Stadt fand im vergangenen Jahr in Kleve statt, 30 000 Menschen strömten dazu an einem einzigen Tag in die Stadt am Niederrhein. Es sei nicht vorstellbar, wie man in Altena mit einer solchen Menschenmenge umgehen könne, meinen Fachleute – „dafür haben wir gar nicht den passenden Platz“

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