Rekordbesuch: 9500 Gäste bei Winter-Spektakulum auf der Burg gezählt

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Unerwartet viele Menschen haben am Wochenende die Burg besucht und einen Winter-Besucherrekord aufgestellt.

Altena - Das Winter-Spektakulum auf der Burg hat alle Erwartungen übertroffen: An drei Tagen kamen fast 9500 Besucher – und damit so viele wie nie zuvor.

Das bestätigte gestern Detlef Krüger, Fachdienstleiter für Kultur- und Tourismus beim Märkischen Kreis. „Das ist unser neuer Rekord“. Erwartungsgemäß war der Samstag mit 4700 Gästen und langer Museumsnacht bis 22 Uhr der besucherstärkste Tag, doch auch der Sonntag stand mit 3400 Besuchern kaum zurück. 

Lediglich am Freitag, als 1400 Gäste gezählt wurden, „hätten es ein paar mehr sein dürfen“, so Krüger. Auch die Museen profitierten natürlich von dem großen Andrang – hier gab es 5500 Besucher. „Das ist schon fantastisch“, findet Krüger.

Natürlich hat den Veranstaltern auch das Wetter in die Hände gespielt: „Es war ideales Weihnachtsmarktwetter“, findet nicht nur Krüger. Drei trockene Tage und Sonnenschein, mehr könne man kaum erwarten. Krüger hat sich am Wochenende auch auf den Parkplätzen umgesehen, und festgestellt, dass die Besucher aus ganz NRW gekommen waren. Schwerpunkte waren aber das Ruhrgebiet, das Rheinland und das Bergische Land. „Wir treffen unser Zielpublikum“, so der Fachdienstleiter. 

Mit exakt 9436 Besuchern deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr 

Unter den Gästen seien auch erfreulich viele Familien mit Kindern gewesen. Verglichen mit dem vergangenen Jahr, als rund 6400 Besucher kamen, gelang mit exakt 9436 Besuchern also nochmal eine deutliche Steigerung. „Das ist aber wohl auch die Grenze unserer Kapazität“, räumt Krüger ein. Wartezeiten seien hier und da einfach nicht vermeidbar gewesen. Parkplätze waren natürlich Mangelware. „Altena hat ein gutes Parkleitsystem“, hält Krüger fest, doch für Ortsfremde gebe es mitunter Schwierigkeiten. „Man muss eben bereit sein, ein paar Meter zu laufen.“ 

Auch in Dahle wurde am Samstag die Saison der Weihnachtsmärkte eingeläutet; und auch dort ist man zufrieden, wenn es auch keine Rekordmeldung wie von der Wulfsegge gibt. „Bis mittags war es etwas ruhig“, hält Organisator Michael Ociepka fest, aber ab etwa 15 Uhr habe man feststellen können, dass sich der Markt immer mehr füllt. „Das war insgesamt ein Erfolg.“ So erscheint es folgerichtig, dass Ociepka als Hauptorganisator des Marktes nun doch noch ein Jahr dranhängen wird. Damit hat er seinen Plan aufgegeben, dass 2016 „sein“ letzter Weihnachtsmarkt werden sollte.

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