Reihe „Bordberichte“ im Garten der Geschichte endet

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Hier hält der Künstler eine spanische Caravelle. Schiffe wie dieses waren es, die die Expedition des auch Christobal Colon genannten Seefahrers in die Neue Welt trugen. Doch Kolumbus musste zunächst erreichen, dass die Königin die Reise genehmigte.

Altena - Was hat man dem Mann nicht alles versprochen: Zehn Prozent vom erwarteten Güterhandel, die Erhebung in den Ritterstand und einen ziemlich einzigartigen Titel: „Admiral der Weltmeere“. Einen Geheimnisträger wie Kolumbus konnte man kaum mit Glasperlen locken, die mussten schwerwiegende Argumente her.

Es war der dritte Abend der „Bordberichte“ bei dem Karsten Wolfewicz mit einem szenischen Vortrag und mit eigenhändiger Musikbegleitung Cristobal Colon, wie ihn die Spanier nennen, in den Mittelpunkt rückte.

Es ging um die Geheimakten der portugiesischen Atlantikexpeditionen – was wussten die Seefahrer über Landmassen im westlichen Atlantik? – um eine kluge Königin und eben Don Cristobal, Admiral und Vizekönig, Sohn eines Webers. Und war der, wo oft zu lesen ist, ein Corsar? Und wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem solchen Corsaren und einem Piraten. Klingt vielleicht einfach zu beantworten, ist es aber nicht. Bei diesen und anderen geschichtlichen Aspekten ist Wolfewicz auf dem Posten, gerät sein erzählerisches und rezitatorisches Potenzial in Schwung.

Er liebt es geschichtliches Wissen und Einblicke in Zusammenhänge zu vermitteln. Das scheint sich mittlerweile herumgesprochen zu haben, weshalb Wolfewizc, der die Reihe „Garten der Geschichte“ im Jahr 2011 ins Leben gerufen und 2012 die ersten Vorstellungen gegeben hat, mittlerweile und vor einer kleinen Sommerpause durchaus zufrieden ist.

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe des AK von Freitag, 24. August.

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