Freude für Fahrer und Fans

Rallye des MSC: Beeindruckender Aufmarsch mobiler Schätzchen

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Ike und Klaus Knippings ganzer Stolz war die der Rallye angeschlossene Morgan-Clubmeisterschaft.

Altena -  Glücklich steigen Petra und Dr. Thorsten Hüttermann aus ihrem Morgan ThreeWheeler aus. Mit Rosen und Sekt sind sie soeben von Ike und Klaus Knipping am Lennestrand empfangen worden nach einer sonnigen Tour durchs Sauerland. „Hätt’ nicht besser laufen können!“, freuen sich die Teilnehmer der Morgan-Clubmeisterschaft, die sich der zweiten historischen Rallye Burg Altena angeschlossen hatte.

Entsprechend groß ist das Morgan-Aufkommen im Teilnehmerfeld. 67 Starter hat der Motorsportclub Altena gewinnen können, 17 allein davon aus der britischen Sportwagenmanufaktur, die auch durch Knippings in Altena ihre Fans hat.

Die Mehrzahl der Teilnehmer aber waren mit weitaus älteren Fahrzeugen angereist, darunter auch Michaela und Hagen Kruse aus Uder. Ihr Startwagen: Ein Riley Gamecook aus dem Jahr 1933. Das mit Abstand älteste Automobil bekam auch die Startnummer 1, als am Samstagmorgen auf dem Stadtwerke-Parkplatz die zweite Altenaer Rallye dieser Art eröffnet wurde.

Für Fahrer und Beifahrer ging’s je nach Wertungsklasse weiter zu Mercedes Berger, BMW Kaltenbach (Werdohl), Arens & Hilgert (Neuenrade), Volksbank Dahle, Burngernplatz, Feuerwehrgerätehaus Rosmart, Jacques’ Weindepot (Lüdenscheid) und abschließend zum Lennekai. 

Oldtimer verzücken Fans am Altenaer Lennestrand

Der MSC als Gastgeber hatte dafür gesorgt, dass auch Zaungäste viel von der sportlichen und tourensportlichen Veranstaltung hatten. An ausgewählten Punkten der Strecke wurden Fahrzeuge und Fahrer vorgestellt, am ausführlichsten natürlich beim furiosen Zieleinlauf am Lenneufer. 

Thomas Roberg übernahm an dieser Stelle das Mikrofon und stellte die Teams den zahlreichen Zuschauern vor, als die Autos über den ausgelegten roten Teppich einfuhren. Gereicht wurden ein Gläschen Sekt und rote Rosen an die weiblichen Teilnehmer, anschließend wurde auf dem extra für Rallye-Teilnehmer abgesperrten Bereich eingeparkt und die Oldtimer waren zum Bestaunen freigegeben. 

Zahlreich machten die Innenstadt-Besucher davon Gebrauch, es wurden Kameras gezückt und Benzingespräche geführt. Die Fahrer, allesamt bester Laune aufgrund der hervorragenden Betreuung und des herrlichen Wetters, gaben bereitwillig Auskunft über ihre motorisierten Schätze. 

Auch Thomas Roberg hatte schon viele Informationen durchgegeben, manches Raunen ertönte im Publikum, als der Vergleich Einkaufspreis im Baujahr zum heutigen Wert aufkam. Wer einst zur richtigen Zeit sein Traumauto gekauft und gut gepflegt hat, der hat heute einen echten Geldwert in der Garage stehen. 

Und insbesondere die Käfer-Fahrer von einst erinnerten sich noch gut an das charakteristische Motorgeräusch, das in Altena am Samstag mehrmals ertönte. Unter anderem auch in einem Porsche 356 SC von 1964. Der fuhr nämlich mit dem patentierten VW-Motor.

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